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Friesen
Fußball

Ab 22. Januar geht's wieder los

Der Landesligist SV Friesen beginnt in zwei Wochen mit der Vorbereitung. Am Samstag gab es jedoch eine Hiobsbotschaft, denn da musste sich Stammtorhüter Tobias Mayer wegen eines Schlüsselbeinbruchs für die nächsten Monate abmelden.
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Mit 16 Treffern ist Aleksander Hurec (links) im Moment der beste Torschütze des SV Friesen. Foto: Heinrich Weiß
Mit 16 Treffern ist Aleksander Hurec (links) im Moment der beste Torschütze des SV Friesen. Foto: Heinrich Weiß
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Mit dem festen Vorsatz, in der Landesliga Nordost bis zuletzt ein gewichtiges Wörtchen um den zweiten Platz mitzureden, geht der SV Friesen in die restlichen Spiele der Rückrunde. Geplanter Wiederauftakt ist am 23. Februar daheim gegen Mitterteich. Fast genau einen Monat vorher, am 22. Januar, bittet Trainer Christoph Böger seine Schützlinge zur ersten Trainingseinheit.

Dann wird jedoch der "Dauerbrenner" der bisherigen 23 Spiele fehlen. Torhüter Tobias Mayer (24), der bislang alle Spiele von der ersten bis zur letzten Minute zwischen den Pfosten stand, hat sich das Schlüsselbein gebrochen und fällt mehrere Monate aus.

Doch die Verantwortlichen reagierten umgehend und erinnerten sich an den 24-jährigen Sven Walther, der im August seine Handschuhe an den Nagel gehängt hatte.
Zuvor hatte der Lichtenfelser mehrere Jahre für den Bezirksligisten FC Redwitz gespielt, ehe er vor dieser Saison zum TSV Mönchröden wechselte. Dort wurde er allerdings nicht glücklich und hielt sich zuletzt nur noch im Nachwuchsleistungszentrum Coburg fit. Bereits gestern Vormittag schloss sich der ablösefreie und sofort spielberechtigte Torwart den Frankenwäldern an.
Bis es wieder richtig ernst wird, sind sieben Vorbereitungsspiele geplant, eines davon im Rahmen des Trainingslagers am 9./10. Februar. Dann geht es gegen den FC Steinbach/Dürrenwaid. Die weiteren Testspiele: 26. Januar gegen Schweinfurt 05 (Hartplatz), 2. Februar bei der SpVgg Bayern Hof, 3. Februar in Coburg gegen den VfL Frohnlach, 6. Februar beim FC Coburg (jeweils auf Kunstrasen), 16. Februar beim FC Lichtenfels und 19. Februar bei der DJK Don Bosco Bamberg.

Mit der bisherigen Bilanz ist der Trainer insgesamt gesehen nicht unzufrieden. Böger: "Der Abstand zu Spitzenreiter Weiden, den wir ja verdient mit 4:0 geschlagen haben, zeigt aber schon, dass wir auch einiges falsch gemacht haben." Es wird seiner Meinung nach sehr schwer, den zweiten Platz zu erobern, zumal die Konkurrenten in der Winterpause noch einmal kräftig nachgerüstet haben. "Doch unmöglich ist das Erreichen der Relegation nicht. Um dann zu bestehen, brauchst du auch ein wenig Glück." Aber das wissen die Friesener ja aus eigener Erfahrung.

Viel rotiert

Christoph Böger hält es für durchaus möglich, dass der SV zwei oder drei Punkte mehr auf dem Konto haben könnte, wenn er nicht so viel rotiert hätte. "Aber wenn du in unseren Klassen über einen längeren Zeitraum eine Trainingsgemeinschaft nach vorne bringen und fördern willst, musst du bei schwierigen Personalentscheidungen Fingerspitzengefühl und natürlich das nötige Quäntchen Glück haben", gibt er zu bedenken. Die zweite Mannschaft sei so, wie sie aufgestellt ist, in der Kreisliga genau richtig aufgehoben. Zudem rechnet er damit, dass die Kreisliga Kronach nächstes Jahr für die Fußballfans deutlich attraktiver ist als die Bezirksliga Ost.

Da die Wechselperiode II noch bis zum 31. Januar dauert, könnte sich auf personellem Gebiet beim SV Friesen noch einiges tun. So hat Philip Kittel (ASV Kleintettau) sein Interesse an einem Wechsel bekundet. Außerdem hat Marc Hofmann angekündigt, dass er aus beruflichen Gründen nur noch selten trainieren könne und daher kürzer treten wolle. Ihre Zukunft ist im Moment noch offen.

Beetz kehrt zurück, Hurec bleibt

Klar ist allerdings, dass Phi lipp Beetz dem SV ab dem 6. Februar wieder voll zur Verfügung stehen wird. Dann ist sein Auslandssemester in England beendet. Und klar ist auch, dass Aleksander Hurec den Friesenern auf jeden Fall bis zum Saisonende erhalten bleibt. Er liegt mit 16 Treffern auf Platz 2 in der Torschützenliste der Landesliga Nordost und ist dadurch natürlich in den Fokus höherklassiger Vereine gerückt.
Bester Landesliga-Torschütze ist Florian Kretschmer (ASV Pegnitz) mit 17 Treffern. Es folgen Christoph Hegenbart (Weiden) und Aleksander Hurec mit je 16 Treffern, Udo Brehm (14, Buch), Volkan Avci (13, Fürth) sowie Nico Becker (Etzenricht), Ralf Egeter (Weiden) und Markus Walther (Röslau, jeweils 12).
Fünf Spieler haben jeweils elf Treffer erzielt, darunter Frank Fugmann. Vier Akteure haben bislang zehnmal getroffen, unter ihnen René Schubart. Die weiteren Friesener Treffer gehen auf das Konto von Maurice Koch (9), Marcel Lindner (3), Philipp Beetz, Tobias Dalke, Johannes Müller und Dominik Zwosta (je 1). Dazu kommt ein Eigentor.
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