Kronach
Fussball

Zuversicht im Abstiegskampf überwiegt

Für den FC Kronach, den TSV Ludwigsstadt und den ASV Kleintettau geht es im Kampf um den Klassenerhalt in der Bezirksliga am Sonntag um wichtige Punkte. Anstoß ist auf allen Plätzen morgen um 16 Uhr.
Artikel drucken Artikel einbetten
Zu Beginn jubelte der Dörfleinser Bernd Heichel über das 0:1. Am Ende hatte aber der TSV Ludwigsstadt mit Torhüter Aaron Sieber und Silvio Jungkunz, die hier das Nachsehen haben, Grund zur Freude. So soll es auch morgen bei der Gehring-Truppe sein. Foto: Archiv/Heinrich Weiß
Zu Beginn jubelte der Dörfleinser Bernd Heichel über das 0:1. Am Ende hatte aber der TSV Ludwigsstadt mit Torhüter Aaron Sieber und Silvio Jungkunz, die hier das Nachsehen haben, Grund zur Freude. So soll es auch morgen bei der Gehring-Truppe sein. Foto: Archiv/Heinrich Weiß
TSV Ludwigsstadt - TSV Meeder
Mit viel Rückenwind geht der TSV Ludwigsstadt (16.) in die Schlussphase der Saison. Zwar wurde gegen die Konkurrenz aus Kleintettau und Kronach der direkte Vergleich verloren, aber die Ergebnisse der vergangenen Wochen haben gepasst, und die Moral stimmt auch, wie der hart erkämpfte 4:3-Sieg gegen den SV Dörfleins zeigt. Mit der Leistung der Mannschaft war Spielertrainer Stefan Gehring aber nicht zufrieden. "Wir waren sehr leichtsinnig und wären fast dafür bestraft worden. Das war ein Warnschuss."
Eine Niederlage wurde vor allem vor allem deshalb abgewendet, weil auf Torjäger Florian Fischbach, der dreimal traf, einmal mehr Verlass war. Auf seine "eingebaute Torgarantie" müssen die Ludwigsstadter auch morgen vertrauen, wenn der TSV Meeder zu Gast ist. Gehring: "Unser Gegner ist selbst gefährdet.
Das wird ein intensives Spiel, in dem wir wieder alles investieren müssen." Die Ludwigsstadter wollen vor dem abschließenden Spiel beim TSV Hirschaid aber unbedingt ihre Hausaufgaben erledigen.
TSV Ludwigsstadt: Sieber - Bräutigam, Demir, Feuerpfeil, Fischbach, Gehring, Jungkunz, Kappe, Kühnlenz, Lemnitzer, Lippert, Lungmuß, Pfeiffer, Schmidt, Tröbs, Wäcker.

FC Kronach - TSV Mönchröden
Obwohl der FC Kronach weiterhin auf Rang 19 liegt, kann der Klassenerhalt über die Relegation noch gelingen. Das ist aber von mehreren Faktoren abhängig. Der entscheidende: Die Truppe von Trainer Michael Thoennes muss aller Voraussicht nach ihre beiden letzten Saisonspiele gewinnen. Und sie muss zum Abschluss mehr Punkte auf dem Konto haben als der TSV Hirschaid, gegen den der direkte Vergleich verloren wurde. Denn der entscheidet bei Punktgleichheit.
"Wir werden alles dran setzen, um unsere kleine Chance zu nutzen", sagt der Trainer. "Und was man mit Kampf alles erreichen kann, haben wir zuletzt gegen Ebern bewiesen." Da musste er fast eine gesamte Mannschaft ersetzen, und doch reichte es zu einem 2:1-Sieg, ohne den der FCK mittlerweile abgestiegen wäre. Morgen gegen die längst gesicherten "Mönche" werden erstmals die beiden Neuzugänge Danny Martin und Patrick Hanna im Kader stehen, die beide in der Winterpause vom FC Pressig an die Hammermühle gewechselt und erstmals spielberechtigt sind.
FC Kronach: Keim - Bauer, Müller, Kraus, Sommer, Schedel, Chr. Engelhardt (?), Böhnlein, Madinger, Mayer (?), Eckl, Treusch, Vonberg, Kwiotek, Hanna, Martin.

SV Merkendorf - ASV Kleintettau
Obwohl der ASV Kleintettau (18.) seine letzten sieben Spiele verloren hat und mittlerweile auf einen Abstiegsplatz zurückgefallen ist, kann der Klassenerhalt noch aus eigener Kraft geschafft werden. Vielleicht müssen hierzu die letzten beiden Spiele gewonnen werden, aber theoretisch könnten auch schon zwei Unentschieden reichen. Interessant ist der direkte Vergleich zur Konkurrenz: Gegen Ludwigsstadt wurde er gewonnen, gegen Hirschaid verloren. Gegen den FC Kronach ist er ausgeglichen (jeweils 2:1-Siege). Da würde das Torverhältnis entscheiden, und da liegt der FCK vorn.
Doch muss der Negativtrend der vergangenen fünf Wochen endlich unterbrochen werden, und das wird schwer genug, denn die Mannschaft, die auf Grund zahlreicher Ausfälle zuletzt aufgeboten werden musste, hatte oft schlicht und einfach kein Bezirksliga-Format. Das macht die Aufgabe für Interims-Trainer Alper Yürük vor dem schweren Gastspiel in Merkendorf nicht leichter. Dennoch ist er zuversichtlich. "Natürlich rechnen wir uns noch Chancen aus. Wenn die kämpferische Einstellung stimmt, können wir in Merkendorf punkten", ist er überzeugt.
ASV Kleintettau: Fröba - Großmann, Walter, D. Deuerling, Iskender, Alp. Yürük, Agac, E. Karapinar, Wagner, Altan Yürük, Spindler, Akbas, Y. Karapinar, Demir.

Kommentare (0)

was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren