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Reitsch
Fussball

Mannschaft ist sehr gut geschult

Für den neuen Trainer des SV Reitsch, Thomas Richter, war die Vorrunde in der Frauen-Landesliga bisher eine lehrreiche Erfahrung.
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Thomas Richter als neuer Trainer des SV Reitsch ist mit der Punkteausbeute in der Landesliga noch nicht zufrieden. Grund zur Freude herrschte vor allem nach dem Pokalsieg gegen den FFC Hof. Foto: Heinrich Weiß
Thomas Richter als neuer Trainer des SV Reitsch ist mit der Punkteausbeute in der Landesliga noch nicht zufrieden. Grund zur Freude herrschte vor allem nach dem Pokalsieg gegen den FFC Hof. Foto: Heinrich Weiß
Mit neun Punkten liegen die Fußballerinnen des SV Reitsch zur Winterpause auf einem Abstiegsplatz in der Landesliga Nord. Aber die Situation täuscht, denn sie haben erst neun Spiele ausgetragen, nachdem auch die Partie beim Schlusslicht SpVgg Erlangen vor einer Woche abgesagt wurde.
Neuer Trainer ist seit Saisonbeginn Thomas Richter, der damit nach zwei Stationen bei den Herren erstmals eine Frauenmannschaft trainiert. Während es in der Liga noch nicht ganz nach Wunsch läuft, konnte im Verbandspokal Anfang Oktober ein großer Erfolg gefeiert werden, denn da gelang im Achtelfinale ein 5:2-Sieg gegen den oberfränkischen Rivalen FFC Hof. Wie schätzt Thomas Richter die Lage zur Winterpause ein? Wir haben nachgefragt.

Du bist jetzt seit einem knappen halben Jahr Trainer bei den Landesliga-Frauen des SV Reitsch. Wie ist damals der Kontakt überhaupt zu Stande gekommen?
Thomas Richter: Der Kontakt kam über meinen Vorgänger Thomas Lipfert zu Stande. Nach einem Anruf von ihm, ob ich mir die Trainertätigkeit bei der Frauenfußball-Mannschaft des SV Reitsch vorstellen könne, und nach ein, zwei Treffen mit ihm und der Spielerin Kristin Rebhan habe ich zugesagt.

Welches Fazit kannst Du nach der Vorrunde ziehen?
Aktuell liegen wir noch hinter unserem gesteckten Ziel, einem Tabellenplatz im oberen Drittel, zurück. Für mich war die Vorrunde ein lehrreiche Erfahrung, da die Landesliga für mich komplettes Neuland war und ich die Gegner ja so gut wie nicht kannte. In der Rückrunde kann ich die gegnerischen Mannschaften besser einschätzen und bin mir sicher, dass wir nach der Winterpause auch unser Ziel erreichen werden.

Was hat die Mannschaft bislang recht gut gemacht?
Die Mannschaft ist im taktischen Bereich sehr gut geschult und in der Lage, verschiedene Spielsysteme umzusetzen, wie ein 4-4-2 oder 4-2-3-1. Hier hat mein Vorgänger Thomas Lipfert wirklich gute Arbeit geleistet.

Und wo gibt es noch Luft nach oben?
Wir müssen auf jeden Fall unsere Chancenauswertung verbessern. In der Vorrunde haben wir zu viele Chancen liegen gelassen, was uns letztendlich auch einige Punkte gekostet hat. Im Abwehrbereich haben wir außerdem zu Beginn der Saison auch einige individuelle Fehler gemacht, die von den Gegnern bestraft wurden. Aber hier haben wir uns in den letzten Spielen schon verbessert.

Du hast ja vorher nur bei den Männern trainiert. Wie sind da die Erfahrungen, für eine Frauenmannschaft verantwortlich zu sein?
Am Anfang war es schon eine gewisse Umstellung für mich, aber nach einem guten halben Jahr muss ich sagen, dass es kein großer Unterschied mehr ist. Im Endeffekt trainiere ich eine Fußballmannschaft, da ist es dann eigentlich egal, ob es eine Frauen- oder Herrenmannschaft ist.

Kannst Du Dir vorstellen, länger beim SV Reitsch zu trainieren? Oder strebst Du über kurz oder lang wieder ein Engagement bei den Herren an?
Ich habe aktuell für die laufende Saison meine Zusage gegeben, kann mir aber auch vorstellen, länger Trainer in Reitsch zu bleiben. Sollte es irgendwann Anfragen aus dem Herrenbereich geben, dann werde ich mich damit befassen.

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