Reitsch
Frauenfußball

Elfmetertor lässt den SV hoffen

Die Reitscherinnen wahrten mit einem 3:2-Sieg ihre Chance auf den Klassenerhalt in der Landesliga Nord.
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SV Reitsch - Kick. Aschaffenburg: Die zweifache Torschützin Linda Querfurth (rechts) wird von der Aschaffenburger Abwehrchefin Chantal Kuhn mit einer Grätsche gestoppt.  Foto: Heinrich Weiß
SV Reitsch - Kick. Aschaffenburg: Die zweifache Torschützin Linda Querfurth (rechts) wird von der Aschaffenburger Abwehrchefin Chantal Kuhn mit einer Grätsche gestoppt. Foto: Heinrich Weiß
Mit einem Strafstoßtor in der Nachspielzeit wahrte der SV Reitsch gegen Aschaffenburg seine Chance auf den Klassenerhalt. Dieser ist nun mit einem Sieg am letzten Spieltag in Nürnberg noch möglich, doch muss man gleichzeitig auf Schützenhilfe hoffen.

SV Reitsch -
Kickers Aschaffenburg 3:2 (1:1)

Bei hochsommerlichen Temperaturen musste der SV Reitsch gewinnen und auf Niederlagen der Konkurrenz hoffen. Zunächst durfte man allerdings einem Rückstand hinterherlaufen. Die Aschaffenburger Außenspielerin brach über ihre Seite durch und legte den Ball präzise in die Mitte, wo ihre mitgelaufene Stürmerin einschob.
Doch der SV Reitsch kämpfte, gewann im Mittelfeld immer mehr Zweikämpfe und setzte die eigene Sturmreihe in Szene. Besonders Alisa Köhler bestach mit einer Zweikampfquote von nahezu 100 Prozent und brachte den Gegner so zur Verzweiflung. Nach etwas mehr als einer halben Stunde gelang der Ausgleich, als Linda Querfurth einen schönen Spielzug über Kristin Rebhan zum 1:1 vollendete.
In der 53. Minute besorgte erneut Querfurth die verdiente 2:1-Führung, nachdem Kristin Rebhan den Gästen den Ball abgeluchst hatte. Einmal mehr verpasste es der SV anschließend, den Sack zu zu machen. Erneut Querfurth hatte kurze Zeit später das 3:1 auf dem Fuß, scheiterte jedoch an der Latte und im Anschluss an der Torhüterin. Weitere gute Gelegenheiten wurden teilweise leichtfertig vergeben.
Der Gast aus Aschaffenburg nutzte dagegen in der 89. Minute eine kleine Nachlässigkeit zum späten Ausgleich. Doch die Heimelf wollte sich dem Schicksal nicht ergeben. Kristin Rebhan tankte sich in der Nachspielzeit noch einmal durch und wurde im Strafraum regelwidrig gestoppt. Den fälligen Strafstoß verwandelte Ramona Pauli-Löffler sicher. Nun kommt es am letzten Spieltag zum Showdown beim 1. FC Nürnberg II.
SV Reitsch: Knöchel - Müller, Hader, Schneider, Förtschbeck, Rebhan (94. Kittel), Pauli-Löffler, Köhler, Walcher, Wachter, Querfurth
Tore: 0:1 Schwindt (11.), 1:1, 2:1 Querfurth (37., 56.), 2:2 Martin (89.), 3:2 Pauli-Löffler (94./FE). - SR: Forkel (FC Coburg). - Zuschauer: 100. rp
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