Steinwiesen
Ausdauersport

244 Läufer spenden 3140 Euro

Zum 18. Mal fand der Halb- und Viertelmarathon um die Ködeltalsperre bei Steinwiesen statt.
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244 Ausdauerläufer nahmen am Lauf um die Ködeltalsperre Mauthaus teil, unter ihnen (vorne von links) Nordic-Walker-Sieger Peter Wenzel aus Theisenort (Nummer 505), der mit 83 Jahren älteste Teilnehmer Alfred Zach (203) sowie die Bürgermeister Gerhard Wunder und Norbert Gräbner. Fotos: Hans Franz
244 Ausdauerläufer nahmen am Lauf um die Ködeltalsperre Mauthaus teil, unter ihnen (vorne von links) Nordic-Walker-Sieger Peter Wenzel aus Theisenort (Nummer 505), der mit 83 Jahren älteste Teilnehmer Alfred Zach (203) sowie die Bürgermeister Gerhard Wunder und Norbert Gräbner. Fotos: Hans Franz
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Bei idealen Bedingungen begaben sich am Sonntagvormittag 244 Ausdauer- und Langläufer auf den Rundkurs um die Ködeltalsperre Mauthaus, um entweder einen Halb- oder Viertelmarathonlauf zu absolvieren. Dabei handelte sich bereits zum 18. Mal um den so genannten Spendenlauf für die Aktion "Menschen für Menschen - Karlheinz Böhms Äthiopienhilfe".
Gegenüber dem Vorjahr konnten diesmal neun Teilnehmer mehr registriert werden, und auch die Spendenbereitschaft war diesmal mit 3140 Euro um 70 Euro höher. Veranstalter waren erneut die Turnerschaft Kronach und der Arbeitskreis für Äthiopienhilfe. Die Teilnehmer kamen nicht nur aus Franken, sondern aus dem gesamten bayerischen Raum und aus Thüringen.
Kurz vor dem Start gab Uli Zeuß vom Organisationsteam die stolze Teilnehmerzahl sowie das Spendenergebnis bekannt und dankte einer großen Helferschar für die Unterstützung. Seinen besonderen Dank richtete er unter anderem an das Talsperren-Team mit Betriebsleiter Georg Knoll an der Spitze, an das Wasserwirtschaftsamt, die Fernwasserversorgung Oberfranken, der BRK-Bereitschaft Steinwiesen, das THW Kronach und an die Gemeinde Steinwiesen, die den Teilnehmern nach dem Lauf eine kostenlose Benutzung des Erlebnisbades ermöglichte.
Die Veranstaltung war für die Starter eine ideale Vorbereitung auf die nächsten Laufwettbewerbe in der Region und ein Gradmesser über den momentanen Leistungsstand. Für einige Läufer standen aber einfach nur das Dabeisein und der Spaß, für einen guten Zweck zu laufen, im Vordergrund. Unter den Teilnehmern herrschte nach dem Lauf beste Stimmung. Davon konnten sich auch die beiden Bürgermeister Gerhard Wunder (Steinwiesen) und Norbert Gräbner (Marktrodach) überzeugen, die die 10,3-Kilometer- Strecke zurücklegten.
Den Halbmarathon absolvierten 87 Starter, wobei wie schon in den vergangenen vier Jahren Klaus Klement vom TV Rehau mit einer Zeit von 1:21:43 Stunde als Sieger durchs Ziel lief. 49 Sekunden später traf Julian Pistor vom ASC Kronach-Frankenwald ein. Er hatte im Vorjahr ebenfalls Platz 2 erreicht, allerdings seinerzeit beim Viertelmarathon. Auf dem dritten Platz folgte mit Haben Kidane ein weiterer Läufer des ASC Kronach. Mit 1:48:08 war Cordula Lauterbach von der SGB Stadtsteinach die schnellste Frau.
Platz 1 beim Viertelmarathon belegte unter 121 (Vorjahr 116) Teilnehmern der 38-jährige Nico Jahreis aus dem thüringischen Gefell in 37:05 Minuten. Auch hier ging der zweite Platz mit Sascha Marr an einen Kronacher (38:52). Marr hatte im Vorjahr in 39:55 Minuten gewonnen. Unter die zehn Schnellsten konnten sich aus dem Landkreis Kronach der Nordhalbener Kai Wolf sowie die beiden Windheimer Pius Martin und Andres Vetter einreihen. Beste Frau war wieder Katja Stöcker mit 46:01 Minuten (SC Sparkasse Hochfranken).
Am Start waren auch 36 Nordic-Walker, die die 10,3-Kilometer-Strecke absolvierten. Hier liefen Peter Wenzel aus Theisenort und Willi Darninger (IfL Helmbrechts) gemeinsam ins Ziel. Die ältesten Teilnehmer waren Alfred Zach aus Michelau mit 83 Jahren und Anton Wartha (SGB Stadtsteinach) mit 81 Jahren. Der nächste Laufwettbewerb um die Ködeltalsperre findet am 18. Juni statt und wird vom SV Steinwiesen durchgeführt.
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