Kronach
Monatsgemüse

Spinat: Unkompliziert im Anbau, einfach zu ernten

Spinat zählt zu den Frühjahrsboten im heimischen Garten. Erfahren Sie hier alles über Inhaltsstoffe, Anbau und Pflege des Gemüses.
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Frischer Blattspinat - für Hobbygärtner keine große Herausforderung im Anbau. Sunny Forest/fotolia.com
Frischer Blattspinat - für Hobbygärtner keine große Herausforderung im Anbau. Sunny Forest/fotolia.com
Steckbrief Wegen seiner Anspruchslosigkeit ist der Spinat das erste Gemüse, das im neuen Gartenjahr geerntet werden kann. Auch die unkomplizierte Kultur macht den Spinat besonders interessant für den Hobbygärtner. Es gibt viele verschiedene Sorten.

Inhaltsstoffe Spinat ist reich an den Vitaminen der B-Gruppe sowie Vitamin C ist, hat außerdem einen hohen Beta-Carotin-Gehalt (Vorstufe von Vitamin A). Das grüne Blattgemüse versorgt den Körper zudem mit den Mineralstoffen Kalium, Kalzium, Magnesium und Eisen. Spinat sollte allerdings nicht im Übermaß genossen werden, da er viel Oxalsäure enthält.

Anbau im Garten Der Aussaattermin für die Frühsommerernte ist noch bis Ende des Monats möglich. Die Kulturzeit bis zur Ernte beträgt sechs bis acht Wochen. Die ideale Keimtemperatur liegt bei etwa 10 bis 15 Grad. Wenn der Boden zu warm ist, kann eine Keimhemmung auftreten. Deshalb ist ein Sommeranbau nicht ratsam. Erst im Herbst bei kühleren Temperaturen keimt und wächst der Spinat wieder zügig.


Von Mitte September bis Mitte Oktober gesäter Spinat kann im April geerntet werden. Die Salaternte beginnt etwa fünf Wochen nach der Aussaat. Es lassen sich sowohl vereinzelte Blätter ernten als auch selektiv die ganzen bestentwickelten Pflanzen samt einem kurzen Wurzelanteil.
So können sich schwächere Pflanzen laufend weiterentwickeln. Die Erntezeit wird dadurch um etwa drei Wochen verlängert. Spinatpflanzen sollten nicht bei feuchtem oder heißem Wetter geerntet werden, da sie dann schnell welken.

Sommer-Alternative Der Neuseeländer Spinat ist in den Sommermonaten ein guter Ersatz. Er stellt aber höhere Ansprüche an den Boden und liebt die Wärme. Häufiger als die direkte Aussaat erfolgt der Anbau mit vorkultivierten Jungpflanzen. Diese werden im April, am besten je zwei Samenkörner, in Töpfe ausgesät. Die Auspflanzung erfolgt dann nach den Eisheiligen.

Der Neuseeländer Spinat hat einen großen Platzbedarf von etwa 50 mal 80 cm. Die langen Triebe wachsen auf dem Boden dahin. Es werden hier nur die Blätter und die jungen fleischigen Triebspitzen geerntet. Die Zubereitung erfolgt wie beim normalen Spinat.


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