Wallenfels
Lichtinstallation

Sieben Tage im Spiel der Farben

Bei "St. Thomas leuchtet" in Wallenfels wurden das Weihnachtslicht und die Schöpfungsgeschichte in die Dunkelheit hinausgetragen.
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Die illuminierte Pfarrkirche in WallenfelsWF-Photographie
Die illuminierte Pfarrkirche in WallenfelsWF-Photographie
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Die Schöpfungsgeschichte beschreibt in der Bibel in sieben Teilen die Geschichte der Erde und ihrer Bewohner. In sieben Stationen wurde sie bei "St. Thomas leuchtet" gezeigt. Dargestellt in einem Farbspiel, in dem sich die Farben abwechselten und doch immer passend zu den einzelnen Schöpfungstagen leuchteten.

Durch den dunklen Gang hinter der Kirche, der immer mehr erhellt wurde, erschuf Gott Himmel und Erde. Das funkelnde Spiel der Farben führte zum Leichenhaus, wo der dritte Tag das Meer und das Land mit seiner Vegetation hervorbrachte. Mächtig in blau und grün getaucht, scheinen die Pflanzen aus dem Boden zu wachsen. Sterne und der Mond sowie die Sonne erscheinen an der Station des vierten Tages, bevor bunte Vögel den Himmel bevölkern und weithin sichtbar leuchten.

Als die Krönung der Schöpfung werden die Menschen oft bezeichnet. Ob das stimmt? Auf jeden Fall hat Gott am sechsten Tag Mann und Frau erschaffen und damit sein Werk vollendet. Die Silhouetten der beiden sind hinter der beleuchteten Plane deutlich sichtbar und vollenden den Zyklus rund um die Pfarrkirche St. Thomas. Noch mehr Lichter jedoch beleuchten den Eingang, und die gesamte Kirche wird angestrahlt. Einzelne Statuen am Friedhof und sehr viele, immer wechselnde Lichter im Gotteshaus begeisterten die zahlreichen Besucher der Lichtinstallation.

Ein gut ausgearbeitetes Programm war für dieses Wochenende vorbereitet worden. Das Team der Pfarrei sowie das Lichttechnikteam von Simon Schnappauf hatten sich selbst übertroffen.

Nach dem Jugendgottesdienst "(Re)Creation", zelebriert von Dekan Detlef Pötzl und umrahmt von der Band "heaventones", bei dem man sich Gedanken zum Auftrag der Menschen in der Welt machte, unterhielt auf dem Kirchenvorplatz das Gitarren-Duo "Brograss". Zur Ruhe kommen, sich vorbereiten auf das Fest der Liebe - all das konnte man bei den "Heilsamen Liedern" von Silvia Wachter in der Stadtpfarrkirche.

Ein "Street Piano" wartete

Am Sonntag war das Highlight nach dem Adventskonzert das "Street Piano", wo jeder auf einem Klavier spielen durfte, "wann, was und vor allem soviel er will..." Ob es wohlklingend war, das ist nicht überliefert. Eine gute Bewirtung mit flüssigen und festen Nahrungsmitteln war für die Veranstalter selbstverständlich.

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