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Grün
Abbruch

"Rocky-Tocky" ist bald Geschichte

Die Gemeinde Weißenbrunn nutzt Fördermittel, um ein leerstehendes Haus zu beseitigen.
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Eine Fachfirma ist derzeit mit dem Abriss des Gebäudes in der Grüner Straße 25 beschäftigt. Bei einer Baustellenbegehung, von links, Bürgermeister Egon Herrmann, Tanja Renner (Verwaltungsfachangestellte) und Markus Wagner (Geschäftsleiter). Foto: K.-H. Hofmann, gemalt von Ella
Eine Fachfirma ist derzeit mit dem Abriss des Gebäudes in der Grüner Straße 25 beschäftigt. Bei einer Baustellenbegehung, von links, Bürgermeister Egon Herrmann, Tanja Renner (Verwaltungsfachangestellte) und Markus Wagner (Geschäftsleiter). Foto: K.-H. Hofmann, gemalt von Ella
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Das im Volksmund als "Rocky-Tocky-Haus" bekannte Gebäude in der Grüner Straße in Weißenbrunn wird derzeit abgerissen. Es stand seit 2011 leer und war dem Verfall preisgegeben, weil sich keine Nutzung mehr anbot und kein Investor daran Interesse zeigte. Der Zustand des in den 1950er Jahren erbauten Gebäudes war mittlerweile desolat geworden.

Die Gemeinde Weißenbrunn ergriff die Initiative und nahm auf Empfehlung der Regierung von Oberfranken mit dem Anwesen Grüner Straße 25 teil an der Praxisstudie "Bezahlbare Qualität im Wohnungsbau" des Bayerischen Staatsministeriums für Wohnen, Bau und Verkehr.

Mit Schreiben vom 18. August 2016 hat die Oberste Baubehörde der Gemeinde mitgeteilt, dass das eingereichte Projekt als eines von neun Projekten in Bayern für die Praxisstudie ausgewählt wurde. Im Jahr 2017 wurde Antrag auf Förderung für den Abbruch des Gebäudes Grüner Straße 25 im Rahmen der Förderoffensive Nordostbayern gestellt.

Das Amt für ländliche Entwicklung (ALE) Bamberg begleitet die Maßnahme und Bürgermeister Egon Herrmann zeigt sich sehr dankbar gegenüber der Regierung von Oberfranken wie auch dem ALE. Die Abrisskosten werden auf 65 000 Euro geschätzt, wofür die Gemeinde eine Förderung von 90 Prozent erwarten darf. Wie es danach weitergeht, ist nicht sicher. Der Gemeinde schwebt ein Neubau eines Mehrfamilienhauses vor. Allerdings liegen noch keine konkreten Planungen vor. Es ist durchaus möglich, dass sich dafür noch ein Privatinvestor findet, so Bürgermeister Herrmann. Zunächst einmal habe man mit dem Abriss einen Schandfleck aus dem Ortsbild entfernt.

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