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Kronach
Hilfe

Robert Borg sucht seine unbekannte Retterin

Vor über einem Jahr ist der Gundelsdorfer Robert Borg auf einem Kulmbacher Supermarktparkplatz zusammengebrochen. Geholfen hat ihm eine Frau, an die er sich aber nicht erinnern kann.
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Robert Borg
Robert Borg
Viel weiß Robert Borg nicht mehr vom 28. Juli 2012. Nur, dass er an diesem Tag auf dem Parkplatz des Kulmbacher Real-Marktes zusammengebrochen, aufs Gesicht gefallen ist. Und dass ihm eine Frau geholfen und ihn zu Sanitätern in der Kulmbacher Stadthalle gebracht hat.

"Ich war auf dem Heimweg von Zuchering, dort war Bockmarkt", erzählt der leidenschaftliche Ziegenhalter. Dann hat der Gundelsdorfer in Kulmbach getankt und sich im Supermarkt etwas zu trinken kaufen wollen.
Doch Borg weiß lediglich noch, dass er sein Auto abgesperrt hat. Dann nichts mehr. Beziehungsweise nur, dass sich eine Frau um ihn gekümmert hat, ihn zunächst ins Kulmbacher Klinikum hat bringen wollen. "Aber das ging nicht.
Ich hatte ja ein ,Böckla' im Anhänger, und zu Hause haben meine Ziegen ja auch auf mich gewartet, die musste ich ja füttern."

Also habe ihn die Dame kurzerhand zur Stadthalle gebracht, wo sich wohl wegen der Bierwoche Sanitäter aufgehalten haben. "Aber wie ich da hingekommen bin, daran kann ich mich nicht erinnern", sagt Borg. Auch daran nicht, wie er dann mit seinem Auto und dem Anhänger wieder nach Hause gekommen ist.

Wochen später wird er operiert

Erst sieben Wochen später erinnert sich Borg daran, dass die Sanitäter zu ihm gesagt haben, er solle zum Hausarzt. Vielleicht, wegen der Beschwerden: "Ich hatte einen Druck auf den Augen und den Ohren."

Also geht Borg zum Hausarzt, der ihn ins Nierenzentrum überweist. Es folgen eine Computertomographie im Krankenhaus und die Diagnose: Hirnschlag und Hirnbluten. Womöglich die Folgen von dem Vorfall auf dem Kulmbacher Parkplatz. Borg kommt ins Klinikum "Hohe Warte" in Bayreuth, wird dort operiert. Und genau in dieser Zeit versucht seine vermeintliche Helferin ihn wohl aufzusuchen. "Sie muss in Glosberg in der Kirche gewesen sein, hat dort sogar eine große Kerze gespendet", sagt Borg, der über 17 Jahre lang Mesner in Glosberg, 15 Jahre in Gundelsdorf war. Woher sie dies wusste? "Vielleicht kannte sie mich von den vielen Wallfahrten. Ich weiß es nicht", sagt Borg. Seine damalige Vertretung in der Kirche hat keinen Namen von der Frau.

Kontakt

Borg möchte aber wissen, wer ihm damals auf dem Parkplatz in Kulmbach geholfen hat, möchte sich bei seiner Retterin bedanken. Sein Wunsch: Die Frau möge sich melden, damit er Kontakt mit ihr aufnehmen kann. Wo? Am besten zunächst in der Redaktion des Fränkischen Tags unter der Telefonnummer 09261/625557 oder per E-Mail: redaktion.kronach@infranken.de.

Und so lange zündet Borg regelmäßig die Kerze an, die seine Helferin der Glosberger Kirche gespendet hat.


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