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Wildtiere

Reh verblutet in Steinberg am Wegesrand - Polizei ermittelt wegen Jagdwilderei

In Steinberg hat am Wochenende ein Hund ein Reh gerissen.
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Das am Gries in Steinberg gefundene Reh wurde von einem Hund gerissen. Foto: Jürgen Helgerth
Das am Gries in Steinberg gefundene Reh wurde von einem Hund gerissen. Foto: Jürgen Helgerth

In Steinberg wurde am Sonntag ein Reh von einem Hund gerissen. Das Tier verblutete am Wegesrand. Der zuständige Jäger, Jürgen Helgerth, stellte am Hals des Rehs Bisspuren fest. Generell besteht in solchen Fällen Meldepflicht - ähnlich wie bei einem Wildunfall mit dem Auto. Die Polizeiinspektion Kronach ermittelt nun in Richtung Jagdwilderei. Dieser Tatbestand liegt dann vor, wenn ein Besitzer seinen Hund mit Absicht auf ein Wildtier gehetzt hat. Es droht dann eine Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren oder eine Geldstrafe.

In einem benachbarten Jagdgebiet in Steinberg ist es in den vergangenen zwei Jagdjahren (gerechnet wird von April bis April) zu insgesamt fünf Rehrissen gekommen. Die Tiere wurden in diesen Fällen ebenfalls einfach liegen gelassen.

Angesichts der Setzzeit im Frühjahr appelliert Helgerth an Hundebesitzer, ihre Tier an die Leine zu nehmen.

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