Laden...
Eibenberg
Fasching

Prinzessin Isabell hatte beste Laune

Wenn die Eibenberger Feuerwehr zu ihrem Faschingstanz mit Einlagen einlädt, ist beste Stimmung garantiert. So auch am Samstag.
Artikel drucken Artikel einbetten
Das Prinzenpaar Isabell I. und Kevin I. mit den bezaubernden Tänzerinnen der großen und kleinen Prinzengarde Heike Schülein
Das Prinzenpaar Isabell I. und Kevin I. mit den bezaubernden Tänzerinnen der großen und kleinen Prinzengarde Heike Schülein
+12 Bilder

"Tanzt, Ihr Narren, Prinzessin Isabell hat Laune" - der Stolz über die erste Eibenberger Prinzessin in der ruhmvollen Geschichte der "Staaberche Fousanocht" war beim Faschingstanz der Feuerwehr Eibenberg deutlich spürbar. Nachdem das schmucke kleine Bergdorf bereits vor zwei Jahren die männliche Hälfte seines Nachbarort-Prinzenpaares gestellt hatte, wurde heuer nunmehr eine Eibenberger Prinzessin auserkoren.

Sowohl in der Kronachtalhalle als auch in der berühmt-berüchtigten "Super"-Bar prangte dieser Slogan an den Wänden - eine Aufforderung, dem das ausnahmslos phantasievoll maskierte närrische Völkchen sehr gerne nachkam.

Die liebreizende Regentin "aus dem edlen, hoch oben in Eibenberg thronenden Geschlecht der Engelhardtn" ließ es sich natürlich nicht nehmen, samt ihrem festen Prinzen Kevin I. "aus dem in der Hofwiese residierenden berühmt berüchtigten Geschlecht der Trennern" der kunterbunten Faschingsparty ihre Aufwartung zu machen. Im "Gepäck" hatten die königlichen Hoheiten auch ihre Prinzengarde sowie die kleine Garde. Gekonnt führten die kleinen Tanzmariechen in ihren schicken weiß-lilafarbenen Kostümen einen schwungvollen Tanz vor, wofür es viel Applaus des Publikums gab.

Stolz auf das Prinzenpaar zeigte sich insbesondere auch der Musikverein Steinberg, bei dem beide Majestäten seit vielen Jahren im Orchester mitspielen. Die Prinzessin ist am Saxophon zu finden; ihr Prinz spielt Tuba. Zudem wurde einem langjährigen Steinberger Musikanten und echtem Staaberche Original heuer eine besondere Ehre zuteil; ziert doch "Dä Beck'n" Martin Geiger den diesjährigen Fousanochts-Orden. Das Ordensmotiv stattete der Supergaudi natürlich ebenso seinen Besuch ab wie viele weitere "Staaberche Musike".

Heimatlose Musikanten

Die aufgrund der Sanierung der alten Schule "heimatlos" gewordenen Musikanten begaben sich auf Unterkunftssuche. Zahlreich vertreten waren auch ihre Musikerkollegen aus Hesselbach, die als Domino-Steine ein schönes Bild abgaben, sowie weitere örtliche Vereine - darunter der Patenverein des Gastgebers, die Freiwillige Feuerwehr Steinberg. Begrüßt wurden alle namens der Eibenberger Wehr vom Zweiten Vorsitzenden Tim Zwosta. Der "Mönch" führte auch durch das Programm und konnte mit dem Auftritt der neuen Showtanzgruppe "rockBASSters" ein weiteres Highlight der Supergaudi ansagen. Die sieben zauberhaften Tänzerinnen tanzten sich voller Energie und großem Rhythmusgefühl durch eine Reihe fetziger Hits, wofür diese mit tosendem Applaus belohnt wurden.

Für "Stimmung pur" sorgte die Live-Gruppe "Asphaltstürmer" mit ihrer quirligen Sängerin Liesl. Das Quartett aus dem Steigerwald verließ auch gerne mal die Bühne, um sich unters Partyvolk zu mischen und mitzufeiern. Gemeinsam wurde so bis in die Morgenstunden hinein gesungen, geschunkelt und getanzt.

Kommentare (0)

was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren