Pressig
Exkursion

Pressiger Schüler erkunden den Erdkern

Was Dinos über die Entstehung der Erde "erzählen" können, erfuhren junge Forscher in Windischeschenbach.
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16 Meter hoch ist der Turm an der Kontinentalen Tiefbohrung in Windischeschenbach. Die Schüler aus Pressig hatten von oben einen tollen Ausblick und konnten auch einen Blick aufs Bohrloch werfen. Foto: Mittelschule Pressig
16 Meter hoch ist der Turm an der Kontinentalen Tiefbohrung in Windischeschenbach. Die Schüler aus Pressig hatten von oben einen tollen Ausblick und konnten auch einen Blick aufs Bohrloch werfen. Foto: Mittelschule Pressig
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Die Schüler der Klassen 5a und 5bG der Mittelschule Pressig haben sich auf eine spannende Expedition zum Erdkern gemacht: Im Rahmen des Schulprojekts KLARTEXT! dieser Zeitung und auf Einladung des Bayernwerks fuhren wir nach Windischeschenbach.
Zuerst wurden wir in zwei Gruppen aufgeteilt. Gymnasiallehrer Patrick Weiß führte eine Gruppe ins Erdgeschoss. Dort mussten wir verschiedene Aufgaben erledigen. Bei der ersten Aufgabe mussten wir die Holzpuzzleteile der Erdkontinente mit Hilfe von Globen richtig zuordnen. Dann bekam jeder Schüler Bild- und Textkarten über die Entstehung der Erde. Nach Besprechung der Kärtchen wurden die Bilder an der "Geologischen Uhr" angebracht. Patrick Weiß erläuterte auch viel Interessantes über Dinos und Kängurus.
Nach einer Pause holte uns Manfred Riebl ab und zeigte uns das Ausstellungsmodell des Bohrturms. Dabei erfuhren wir viele Einzelheiten über Turm und Bohrung. Anschließend schauten wir uns den Film "Expedition Erde" an. Danach besuchten wir einen Ausstellungsraum mit vielen Bildern über unsere Erde. Besonders gefiel uns der Erdbeben-Simulator. Das ist eine Maschine, die die Bewegungen eines Erdbebens nachmacht. Toll war, dass alle Schüler den Erdbebensimulator testen durften. Danach sahen wir einen Film über die Entstehung des Bohrlochs und die Arbeiten auf dem Bohrturm.


Jeder bitte einen Helm aufsetzen!

Anschließend musste jeder einen Schutzhelm aufsetzen. Wir schauten uns noch die Arbeitsgeräte wie Bohrkronen und Bohrstangen an.
Und dann war es endlich soweit. Wir stiegen ca. 16 Meter nach oben auf den Turm. Manfred Riedl führte uns auf der Plattform in einen kleinen Raum und erklärte noch einiges über das Bohrloch.
Nach der Besichtigung stiegen wir wieder runter und gaben unsere Helme ab. Nachdem wir noch einige Steinchen aus dem Sandkasten gebuddelt und Souvenirs gekauft hatten, war ein toller, interessanter Tag vorbei. Mit unserem Bus machten wir uns wieder auf den Weg zurück nach Pressig.


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