Kronach
Jubiläum

Pflegepreis und Geldsegen zum fünften "Geburtstag"

Die "Seniorengemeinschaft Kronach Stadt und Land" hat viel Grund zur Freude. Rund 100 Mitglieder feierten am Montag den fünften "Geburtstag" der Gruppierung, die Auszeichnung mit dem Marie-Simon-Pflegepreis sowie einen gleich dreifachen Geldsegen.
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Stellvertretender Landrat Gerhard Wunder, Projektleiterin Bianca Fischer-Kilian, Zweiter Vorsitzender Edwin Kroha, Beisitzer Reinhard Kuhnlein, Zweite Bürgermeisterin Angela Hofmann, Pastoralreferentin Birgitta Staufer-Neubauer und Heinz Hausmann (von links) freuen sich über "Fünf Jahre Seniorengemeinschaft Kronach Stadt und Land".  Foto: Heike Schülein
Stellvertretender Landrat Gerhard Wunder, Projektleiterin Bianca Fischer-Kilian, Zweiter Vorsitzender Edwin Kroha, Beisitzer Reinhard Kuhnlein, Zweite Bürgermeisterin Angela Hofmann, Pastoralreferentin Birgitta Staufer-Neubauer und Heinz Hausmann (von links) freuen sich über "Fünf Jahre Seniorengemeinschaft Kronach Stadt und Land". Foto: Heike Schülein
Das Beste kommt zum Schluss. Das nahm Projektleiterin Bianca Fischer-Kilian wörtlich, die erst am Ende des offiziellen Teils im Kronacher Schützenhaus die "Katze aus dem Sack" ließ. So wurde die Gemeinschaft mit dem mit 2500 Euro dotierten Marie-Simon-Pflegepreis fdes Deutschen Städte- und Gemeindebundes ausgezeichnet.


Übergabe in Berlin


Der Preis sei ihr bei der Berliner Pflegekonferenz von der Vizepräsidentin des Deutschen Bundestags, Ulla Schmidt, überreicht worden. "Das war ein unglaubliches Erlebnis", strahlte die Projektleiterin.

Zudem habe die Raiffeisen-Volksbank Kronach-Ludwigsstadt 500 Euro gespendet. Weitere 20 000 Euro kamen vom Generali-Zukunftsfonds mit seinem Leiter Loring Sittler.


654 Mitglieder aus allen Gemeinden im Landkreis und 15 101 Arbeitsstunden - die Bilanz der Seniorengemeinschaft Kronach Stadt und Land ist mehr als beeindruckend. Was mit einer Idee begann, hat sich längst zu einem deutschlandweiten Vorreiter-Projekt entwickelt. Mittlerweile, so Fischer-Kilian, seien in Deutschland 15 Nachfolge-Initiativen ins Leben gerufen worden.


Eine Erfolgsgeschichte


"Vor fünf Jahren konnten wir nicht ahnen, welche Erfolgsgeschichte sich hier entwickeln würde", staunte stellvertretender Landrat Gerhard Wunder. Von Anfang an habe der Kreis die Eigeninitiative unterstützt. Sollte man die angestrebten 1000 Mitglieder erreichen, sei eine Finanzierung der erhofften Räumlichkeiten gewährleistet.
"Der damals eingeschlagene Weg war richtig", war Zweite Bürgermeisterin Angela Hofmann überzeugt. Die Erwartungen seien weit übertroffen worden. Durch das zukunftweisende Projekt werde der Name Kronach hinaus in die Welt getragen. Beim Wunsch nach einer Betriebs- beziehungsweise Tagesstätte sollte über eine Verknüpfung mit dem geplanten Demografiezentrum nachgedacht werden, zumal hierfür Fördergelder fließen könnten.

"Entscheidend sind nicht die Reden und Sprüche, sondern die Taten. Wir Kronacher haben gezeigt, was wir können", freute sich Heinz Hausmann.


Vereinsbroschüre wird erstellt


"Die Seniorengemeinschaft ist spitze", bestätigte auch Edmund Görtler, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Projekt "Seniorengenossenschaften" an der Technischen Hochschule Nürnberg.

Abschließend kündigte die Projektleiterin die Erstellung einer Vereinsbroschüre an, für die man Werbeträger suche. Das nächste Mitglieder-Treffen finde am 1. Dezember um 14 Uhr im Schützenhaus statt. Dabei werde auch ein Weihnachtsbasar durchgeführt, deren Einnahmen der Hilfsgemeinschaft zugutekommen.

Am 17. November sei eine Fahrt zur Confiserie Lauenstein geplant. Weitere Infos gibt es im Internet unter www.seniorengemeinschaft-kronach.de.

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