Weißenbrunn
Begrüßung

Pfarrer Christoph Teille fliegt aus den USA ein

In einem feierlichen Rahmen wurde Pfarrer Christoph Teille in der Dreieinigkeitskirche von Dekanin Dorothea Richter in sein neues Wirkungsfeld eingeführt. Teille hat von der Bayerischen Landeskirche den Dienstauftrag als Pfarrer für die Kirchengemeinden Weißenbrunn und Hummendorf erhalten.
Artikel drucken Artikel einbetten
In der Dreieinigkeitskirche Weißenbrunn wurde der neue Pfarrer Christoph Teille eingeführt.  Foto: Dieter Wolf
In der Dreieinigkeitskirche Weißenbrunn wurde der neue Pfarrer Christoph Teille eingeführt. Foto: Dieter Wolf
Der 47-Jährige stammt aus Hannover und kam direkt aus den USA (Bundesstaat Pennsylvania) nach Weißenbrunn. Dort war er seit 2005 Pastor der Elys burg Lutheran Parish. Vorläufig ist er in einer Ferienwohnung im Unteren Wachtelberg zuhause. Wie der Geistliche erklärte, wird es eine baldige Entscheidung geben müssen, ob ein neues Pfarrhaus gebaut oder das Bestehende renoviert wird.


Vorfreude auf den Dienst

Auf die Frage, was ihm in der Region gefällt, meinte Teille trocken: "Alles!" Er hatte auch schon Gelegenheit, das eine oder andere Gemeindemitglied kennen zu lernen. Dazu sagte er: "Ich freue mich, hier predigen zu dürfen, und will die Menschen für die Sache Jesu begeistern.
Eines meiner Hauptanliegen ist es, die Leute in den Gottesdienst einzuladen, sowie Jung und Alt für das Reich Gottes zu begeistern."

Die Lieblingsbibelstelle des Geistlichen steht im 1. Korinther 13,13: "Neben allen bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe; aber die Liebe ist die größte unter ihnen."

Die Hobbys von Pfarrer Teille sind: Schach, Wandern, Lesen und vor allem Tischtennis. Als ehemaliger Oberliga-Spieler im Bereich Niedersachsen-Süd/ Sachsen-Anhalt will er sich bei den heimischen Teams in Hummendorf und Weißenbrunn mit Tipps bei der Trainingsarbeit für die Nachwuchskräfte einbringen.


"Ein Geschenk"

Dekanin Dorothea Richter wies in ihrer Ansprache humorvoll darauf hin, dass es sich mit der Einführung von Pfarrer Christoph Teille um ein "vorgezogenes Weihnachtsgeschenk" für die Kirchengemeinden Weißenbrunn und Hummendorf handeln könnte. Die Dekanin leitete auch geschickt den Ablauf der zahlreichen Grußworte beim Empfang in der Leßbachtalhalle. Hierbei sprachen die Vertrauensleute Carolin Zipfel-Kempf (Weißenbrunn) und Günther Oßwald (Hummendorf), Bürgermeister Egon Herrmann (SPD), Landrat Oswald Marr (SPD), Pater Maximilian Kray und Diakon Georg Zenk für die katholische Kirche, TSV-Vorsitzender Friedrich Thaler für die Tischtennisabteilung sowie Pfarrerin Alina Ellgring als Seniorin des Pfarrkapitels Kronach-Ludwigsstadt.

Unter den Gästen waren auch die Eltern und Geschwister von Pfarrer Teille sowie frühere Weggefährten, die noch eine enge Verbindung pflegen. Grußworte mit lustigen Erinnerungen kamen von den niedersächsischen Pastorinnen Elke Marx und Rosemarie Woelfert, sowie von Horst Eichner von der evangelischen Seelsorge Nürnberg.


Kirche ist voll besetzt

Pfarrer Christoph Teille dankte allen Mitwirkenden und Helfern: "Ich habe in Amerika schon einiges erlebt, aber nicht so einen begeisternden Empfang wie hier in Weißenbrunn mit Hummendorf." Und das in einer "proppevoll besetzten Kirche". Für eine festliche Stimmung bei der Begrüßung sorgten der Frauenchor Weißenbrunn und der Posaunenchor Hummendorf. Pfarrer Friedrich Seegenschmiedt (Küps) wurde für seine fast zweijährige Vertretungszeit gedankt.

Die Kindergärten "Fridolin" Hummendorf und "Pusteblume" Weißenbrunn sowie die Kindergottesdienst-Kinder und die Konfirmanden begeisterten mit ihren Liedern.

Kommentare (0)

was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren