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Peter Anhut folgt Markus Stöckert

Peter Anhut folgt Markus Stöckert als Präsident des Kiwanis-Clubs Kronach-Frankenwald. Im festlichen Rahmen fand am Montagabend im Gasthaus "s'Antla" die Amtsübergabe statt.
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Der Kiwanis-Club Kronach ehrte langjährige Mitglieder für mindestens 30-jährige Treue. Foto: Heike Schülein
Der Kiwanis-Club Kronach ehrte langjährige Mitglieder für mindestens 30-jährige Treue. Foto: Heike Schülein
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Das Sponsoring des Kinderstücks der Rosenberg-Festspiele, die Anschaffung neuer Kita-Spielsachen, der Bau einer neuen Skater-Rampe für den "Struwwelpeter" und natürlich der Weihnachtsmarkt Mitwitz und der Jazz-Frühschoppen in Kronach: Der mediale Jahresrückblick verdeutlichte einmal mehr das große Engagement des Kiwanis-Clubs Kronach-Frankenwald. Ganz nach dem Kiwanis-Motto "Serving the children of the world" hatte der Freundeskreis wieder insbesondere Projekte in Verbindung mit Kindern unterstützt.

"Wir werden im kommenden Jahr das internationale Kiwanis-Motto "Res, non verba" aufgreifen, also ,Taten statt Worte' sprechen lassen", verdeutlichte Dr. Peter Anhut in seiner Antrittsansprache, nachdem ihm zuvor in einer feierlichen Zeremonie durch Übergabe der traditionellen Insignien die Verantwortung für die Vereinsführung für das neue Kiwanis-Jahr übertragen worden war. Als Vize-Präsident wurde Thomas Luger bestimmt.

Zahlreiche Veranstaltungen

Das neue Jahr wird insbesondere geprägt von geselligen Veranstaltungen, interessanten Vorträgen, einem Firmenbesuch und Benefiz-Veranstaltungen: Bewährtes, aber auch Neues. Beibehalten werden liebgewonnene Traditionen wie das Martinsgans-Essen in Lauenstein, die Teilnahme am Mitwitzer Weihnachtsmarkt, die Weihnachtsfeier, der Besuch von "Kronach leuchtet" und des Freischießens. Im Januar wird es einen Kaminabend bei den Vorständen geben.

Bereits am kommenden Sonntag besuchen die Mitglieder das neue Stück der Kronacher Kammer-Theater-Tage "Novecento - Die Legende vom Ozeanpianisten", während man bei der zweitägigen Clubfahrt im April "Die schönsten Opernchöre" im Gewandhaus in Leipzig erleben wird. Im Mai unternimmt der Club eine Führung in der Kulmbacher Brauerei mit Museen-Besuch im Kulmbacher Mönchshof.

Drei Vorträge

Geplant sind drei Vorträge: "Fehlerlernkultur für Unternehmen und Vereine" von Dirk Hubbert im Februar, "Sicheres Surfen im Internet und die Untiefen im Darknet" mit Prof. Ulrich Mann im April sowie "Strahlentherapie bei gutartigen Erkrankungen" von Dr. med. Claudia Anhut im Mai. Der traditionelle Jazz-Frühschoppen findet am 29. Juni 2020 statt. Das Hauptziel liegt weiterhin in der Fortführung des sozialen Engagements in Kronach, der Region und weltweit.

Dass man im Vorstand nur agieren könne, wenn man die entsprechende Rückendeckung erhalte, bestätigte auch Markus Stöckert. Der nunmehrige Past-Präsident dankte insbesondere seinem Vorstand für die große Unterstützung im vergangenen Jahr.

Dieses ließ Henry Weissbach in Form eines von ihm gestalteten medialen Rückblicks mit Bildern sowie Zeitungsberichten noch einmal Revue passieren.

Der Freundeskreis hatte das Kinderstück "Drosselbart" der Rosenberg-Festspiele ebenso gesponsert wie den gemeinsamen Bau einer neuen Skaterrampe für den Jugendtreff "Struwwelpeter" von Schülern der Pestalozzi-Schule Kronach mit jungen Flüchtlingen. Die Kita "Rotkreuzbienchen" wurde mit großen Schaumstoff-Bausteinen sowie einem Spiel- und Motorik-Transportwagen mit Bewegungsmaterialien bedacht.

Volle Erfolge waren wiederum der Jazz-Frühschoppen sowie die Teilnahme am Mitwitzer Weihnachtsmarkt. Die Weihnachtsfeier wurde in der Alm mit dem Kronacher Christkind als Überraschungsgast abgehalten. Erfreulicherweise konnte man mit Wolfgang Riedel, Hendrik Montag-Schwappacher sowie Johannes Neder im vergangenen Jahr drei neue Mitglieder aufnehmen.

Ehrung langjähriger Mitglieder

Eine große Ehre war es dem neuen Präsidenten langjährige Mitglieder zu ehren, die dem Freundeskreis seit 30 Jahre und länger angehören. Unter ihnen fanden sich auch Gründungsmitglieder, wie Edmund Farrenkopf. Er wurde ebenso für 30-jährige Treue geehrt wie Wolfgang Hammerschmidt, Hellfried Neubert, Reinhold Weissbach, Georg Weber, Bernd Theile, Wolfgang Kotschenreuther und Ulrich Guggemos. Ein besonderer Dank galt auch den Ehefrauen der Geehrten.

Die Gründungsfeier des Kiwanis-Clubs Kronach-Frankenwald fand am 30. Oktober 1985 auf Einladung von Jose-Luis Ramirez, Frauenarzt in Steinbach am Wald, statt. Dessen Tochter, Gabriela Ramirez, ist mittlerweile leitender Governor der Division 10 und gab sich am Montag in Kronach die Ehre. "Ich kenne den Kiwanis-Club von Anfang an. Es ist schön zu sehen, wie groß und aktiv er ist", freute sie sich - gerade in einer Zeit, in der anderenorts leider Clubs ihre Schotten dicht machten oder ums Überleben kämpften.

An einige der Geehrten habe sie Erinnerungen aus der Kindheit. Nachdem sie 2015 dem Nürnberger Club beigetreten war, wurde sie gleich Vize-Präsidentin und stand diesem später vor. Als Sprachrohr der Clubs in Bamberg, Bayreuth, Erfurt, Kronach, Kulmbach, Nürnberg, Rudolstadt-Saalfeld sowie Würzburg sei ihr deren Vernetzung zwecks Ideen-Austausch wichtig.

Dies gelte vor allem hinsichtlich der Bemühungen, Kiwanis bekannter zu machen und neue Mitglieder zu werben, wobei man an den neuen Medien nicht vorbeikomme. "Die Frage ist, wie verpacke ich das Produkt Kiwanis und wen wollen wir erreichen", verdeutlichte sie und bat alle Anwesenden, bei der Mitgliedsgewinnung hartnäckig zu sein. Kiwanis sei für sie eine wahnsinnige Bereicherung: "Wir sind Gleichgesinnte, die etwas Gutes tun wollen - und das ist heutzutage wichtiger denn je."

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