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Ortsumgehung Zeyern: Neuausschreibung erfolgt im Januar

Nachdem das Bauamt den Vertrag mit der zuständigen Firma kündigte, deutet nun vieles auf einen Rechtsstreit hin.
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Erst im Frühjahr wird es mit den Erdarbeiten für die Ortsumgehung Zeyern weitergehen. Foto: Archiv/Heinrich Weiß
Erst im Frühjahr wird es mit den Erdarbeiten für die Ortsumgehung Zeyern weitergehen. Foto: Archiv/Heinrich Weiß
Ende November kündigte das Staatliche Bauamt Bamberg der Baufirma, die den geplanten Erd- und Streckenbau für die Ortsumgehung Zeyern leisten sollte. Ein Entschluss, der nur äußerst selten getroffen wird. "In meiner bisher 25-jährigen Laufbahn war es das erste Mal, dass wir einen Vertrag gekündigt haben", sagt stellvertretender Bauamtsleiter Uwe Zeuschel.

Dass es nun aber zu Verzögerungen kommt, sei gar nicht sicher. Am Plan, den Neubau der Ortsumgehung Mitte 2019 abzuschließen, werde zunächst weiter festgehalten. "Im Winter wäre ohnehin nicht gearbeitet worden. Insofern war der Kündigungszeitpunkt - sofern man das so sagen kann - eigentlich sehr glücklich", erklärt Zeuschel.

Eine Kündigung im Sommer, wenn der Baubetrieb auf Hochtouren läuft, hätte einen deutlich größeren Zeitverlust zur Folge gehabt. Ob nun aber überhaupt Zeit verloren gehe, komme darauf an, welcher Auftragnehmer in Zukunft die Erdaufbauarbeiten weiter übernimmt und wie dessen Personalstärke aussieht.

Neu ausgeschrieben wird der Auftrag voraussichtlich im Januar. Was auf das Bauamt wegen eines möglichen Rechtsstreits mit der gekündigten Baufirma zukommen kann und welches Bauprojekt als nächstes angegangen wird, lesen Sie hier.
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