Neuses
Premiere

Oma Kättl hat das Unglück kommen sehen

Mit handfestem Humor begeisterte die Theatergruppe Neuses mit ihrem neuen Stück "Dä Abeglaum" von Hans Schrepfer.
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Hier werden Hochzeitspläne geschmiedet. Von links: Hans Heinrich (Hans Richter), Wilhelmine (Roswitha Hummel), Maria Theresia (Sarah Ferner), Kull (Christine Böhm) und Georg (Alex Böhm).  Foto: Karl-Heinz Hofmann
Hier werden Hochzeitspläne geschmiedet. Von links: Hans Heinrich (Hans Richter), Wilhelmine (Roswitha Hummel), Maria Theresia (Sarah Ferner), Kull (Christine Böhm) und Georg (Alex Böhm). Foto: Karl-Heinz Hofmann
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Wieder ist es Regisseur und Autor Hans Schrepfer aus Neuses gelungen, für eine humoristische Heimatgeschichte die richtigen Charaktere zu finden und mit großartigen Laienschauspielern zu besetzen.

Wie alle seine mittlerweile schon über 20 selbst geschriebenen Theaterstücke spielt sich die Handlung von "Dä Abeglaum" in der "guten alten Zeit" um 1900 ab. Und auch diesmal dreht sich das amüsante Theater um eine Geschichte aus dem Flößerdorf.

Bevor er sich bindet, will Ludwig sichergehen

Ludwig, der verwöhnte Sohn der Wagnersfamilie Schmidt, steht kurz vor der Heirat mit seiner Braut Mari, der Tochter des Hauptlehrers. Da er in seinen Entscheidungen innerlich unsicher ist, und darüber hinaus leider von seiner Großmutter Kättl auch den Hang zum Abergläubischen und Übersinnlichen geerbt hat, sucht er vorher vorsichtshalber noch fremden Rat. Das hätte er nicht tun sollen, denn damit beginnt eine schlimme Zeit für ihn, seine Braut, seine Eltern Georg und Kull, für das Lehrerehepaar Hans Heinrich und Wilhelmine Müller und seinen Freund Michl.

Seine Großmutter Kättl dagegen, hat aber das Unglück aufgrund von Zeichen und Vorkommnissen schon vorhergesehen. Andere, wie der Schreinermeister Max und der immer hungrige Wagnerstift Fritz, ziehen aus dem Durcheinander, das durch die Vorhersage entstanden ist, ganz wie im richtigen Leben, ihre Vorteile.

Drei weitere Aufführungen

Die Cousine von Mari, die Lies aus Birnbaum, wird in das Durcheinander hineingezogen, obwohl ihr Aufenthalt in "Neusich" eigentlich einem ganz anderen Zweck dienen sollte. Eltern, Freunde und Verwandte, der Pfarrer und alle guten Geister setzen sich für Ludwig ein, damit er wieder zur Vernunft kommt. Ob es etwas nützt? Vielleicht bringt die Hebamme Gretl Licht in das Dunkel um Ludwig?

Die Auflösung gibt es in weiteren Aufführungen, jeweils am Samstag, 30. März, 6. April und 13. April um 19.30 Uhr in der Turnhalle Neuses. Karten gibt es im Vorverkauf jeweils am Montag, Mittwoch und Freitag von 16 Uhr bis 18 Uhr bei der Familie Grune, Neuses, Kronacher Straße 10, Telefon 09261/5063930 und an der Abendkasse. Die Einnahmen werden gespendet.

Die Darsteller

Die Darsteller und ihre Rollen: Alex Böhm (Wagnermeister Georg Schmidt), Christine Böhm (Ehefrau Kunigunde), Axel Schrepfer (Sohn Ludwig), Rosi Popp (Großmutter Katharina), Hans Richter (Hauptlehrer Hans Heinrich Müller), Roswitha Hummel (Ehefrau Wilhelmine), Sarah Ferner (Tochter Maria Theresia), Alexandra Kempf (Lies), Florian Böhm (Flößer Michl), Martin Rademacher (Max, Schreiner und Quacksalber), Julius Kraus (Fritz, Wagnerstift), Helga Schedel (Hebamme Gretl).

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