Marktrodach
Unfall

Landkreis Kronach: Frontalcrash mit Lkw - Baby (6 Monate) stirbt an Verletzungen

Am Mittwoch krachte es im Landkreis Kronach heftig: Bei dem schweren Unfall wurden mehrere Menschen verletzt. Infolge von Verletzungen starb ein Säugling.
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Auf der B303 im Kreis Kronach kam es am Mittwochnachmittag zu einem schweren Unfall zwischen einem Lkw und einem Auto. Mehrere Menschen  wurden verletzt. Foto: NEWS5 / Fricke
Auf der B303 im Kreis Kronach kam es am Mittwochnachmittag zu einem schweren Unfall zwischen einem Lkw und einem Auto. Mehrere Menschen wurden verletzt. Foto: NEWS5 / Fricke

 


Unfall im Landkreis Kronach: Am Mittwochnachmittag ( 3. Januar 2018) erlitt ein erst sechs Monate alter Säugling schwerste Verletzungen bei einem Verkehrsunfall auf der Bundesstraße B303. Leider starb das Mädchen im Laufe der Nacht in einem Klinikum.

 

 


Gegen 16 Uhr befuhr ein 54-jähriger Fahrer aus Tschechien mit seinem Sattelzug die Bundesstraße von Seibelsdorf kommend Richtung Rugendorf. Nach derzeitigem Ermittlungsstand kam er aus Unachtsamkeit auf die Gegenfahrbahn und stieß dabei mit dem entgegenkommenden Citroen einer 29-jährigen Fahrerin frontal zusammen. Durch die Wucht des Aufpralls schleuderten beide Fahrzeuge in den Straßengraben.

Auf der Rückbank des Citroens saßen die Kinder der Fahrerin, ein sechs Monate altes Mädchen und deren zwei Jahre alter Bruder, gesichert in Kindersitzen. Das Mädchen musste mit dem Rettungshubschrauber in die Uni-Kinderklinik Erlangen geflogen werden. Dort erlag es im Laufe der Nacht seinen schweren Verletzungen.

 

 


Sachverständiger untersucht Unfallhergang
 

Alle weiteren Beteiligten, die mit Rettungsdiensten in umliegende Kliniken verbracht wurden, zogen sich lediglich leichte Verletzungen zu. An beiden Fahrzeugen entstand wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von etwa 20.000 Euro am Citroen und 80.000 Euro am Sattelzug.

Aufgrund der Bergungsmaßnahmen musste die Unfallstelle für mehrere Stunden für den Verkehr gesperrt werden. Dazu waren die umliegenden Feuerwehren und auch das Technische Hilfswerk vor Ort. Zur näheren Untersuchung des genauen Unfallhergangs beauftragte die Staatsanwaltschaft Coburg einen Sachverständigen.

 

 

 

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