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Rothenkirchen
Spatenstich

Neues Seniorenzentrum für sechs Millionen Euro

In Rothenkirchen entsteht ein neues Seniorenzentrum des Arbeiter-Samariter-Bunds, Kreisverband Kronach. 62 Pflegeplätze sollen geschaffen werden. Die Zahl der Arbeitsplätze steigt von 50 auf 70. Der Bau, der Ende 2013 fertig sein soll, kostet rund sechs Millionen Euro.
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Sie gaben den Startschuss für das neue Seniorenzentrum. Mit im Bild: ASB-Geschäftsführer Thomas Scholz (5. v. l.),  ASB-Kreisvorsitzende Christa Steiger (7. v.l.)  sowie die Bürgermeister Hans Pietz (Pressig, 4. v.r.) und Norbert Gräbner (Marktrodach, 2. v.r.). Foto: Veronika Schadeck
Sie gaben den Startschuss für das neue Seniorenzentrum. Mit im Bild: ASB-Geschäftsführer Thomas Scholz (5. v. l.), ASB-Kreisvorsitzende Christa Steiger (7. v.l.) sowie die Bürgermeister Hans Pietz (Pressig, 4. v.r.) und Norbert Gräbner (Marktrodach, 2. v.r.). Foto: Veronika Schadeck
Läuft alles nach Plan, so sollen bereits zum Ende des Jahres 2013 die Bewohner und die Belegschaft des ASB-Seniorenheims in Rothenkirchen in ihr neues Domizil umziehen können. Dieses Ziel gab der Geschäftsführer des ASB-Sozialdienstes gGmbH, Thomas Scholz, am Montagvormittag beim Spatenstich in der Mozartstraße bekannt.

Er sprach von einem Freudentag, denn nach vielen "nervenaufreibenden Wochen und Monaten" sei es den Verantwortlichen des ASB-Sozialdiensts nun gelungen, den Neubau in Angriff zu nehmen.

Die Investitionssumme für das ein- und zweigeschossige Gebäude (Hanglage) beläuft sich auf rund sechs Millionen Euro. Auf dem 7200 Quadratmeter großen Grund soll ein Gebäude mit einer etwa 2500 Quadratmeter großen Grundfläche entstehen. Insgesamt sollen 62 Pflegeplätze geschaffen werden, davon 45 Einzel- und sechs Doppelzimmer. Hinzu werden fünf Pflegeplätze in eine Pflegeoase integriert.


Eine Pflegeoase entsteht


Dies, so Thomas Scholz, sei ein großer Gemeinschaftsraum, in dem es fünf individuelle Einzelbereiche gibt. Diese Pflegeoase sei vor allem für Demenz- und Schwerstpflegefälle gedacht. In diesem Bereich kommt den Bewohnern eine besondere Betreuung zugute.
Das Besondere an dieser Einrichtung sei, dass die Schwerstpflegebedürftigen nicht allein seien, aber dennoch ihre eigene Privatsphäre haben.

"Wir brauchen mehr Platz!" so die Kreisvorsitzende des ASB-Rothenkirchen, Christa Steiger. Sie sprach von zu geringen Kapazitäten für Verwaltung, Ambulanz und Pflegeplätzen. Zudem sei der Bedarf an Einzelzimmern gestiegen. Diese Strukturschwächen wolle man nun durch den Ersatzneubau beseitigen. Man wolle sich mit dem Neubau den aktuellen Anforderungen des Pflegeheimmarkts anpassen.


"Familienfreundliches Pressig"


Mit der Investition wolle der ASB-Sozialdienst auch seine Verbundenheit zu Rothenkirchen dokumentieren, schließlich habe der ASB dort seine Wurzeln. Weiterhin sei den Verantwortlichen daran gelegen, dass die Bewohner heimatnah ihren Lebensabend verbringen können.

Bürgermeister Hans Pietz (Freie Wähler) bedankte sich beim ASB für die Standorttreue. Das neue Seniorenzentrum passe hervorragend ins Modell "Familienfreundliches Pressig". Zudem freute sich das Gemeindeoberhaupt, dass nicht nur mehr Pflegeplätze in der Gemeinde zur Verfügung stehen, sondern auch die Zahl der Arbeitsplätze von derzeit von 50 auf 70 steige. Den kirchlichen Segen zum Startschuss des Seniorenzentrums gaben Pater Haagen und Pfarrerin Claudia Grüning Göll.


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