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Kronach
Insolvenz

Loewe-Aus in Kronach: Betriebsseelsorger wünscht sich Solidarität statt Häme

Rund 95 Prozent der Loewe-Mitarbeiter sind ab dem 1.Juli freigestellt. Eine bittere Situation, in der den Betroffenen nicht nur Solidarität entgegengebracht wird.
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"Mit Arbeitsplätzen spielt man nicht" - Loewe-Mitarbeiter bei einer Demonstration am Dienstag in Kronach. Foto: Anna-Lena Deuerling
"Mit Arbeitsplätzen spielt man nicht" - Loewe-Mitarbeiter bei einer Demonstration am Dienstag in Kronach. Foto: Anna-Lena Deuerling

Für die Mitarbeiter des Traditionsbetriebes Loewe hat sich in dieser Woche bestätigt, was schon lange unter vorgehaltener Hand besprochen wurde: Das Unternehmen hat den Antrag auf Insolvenz in Eigenverwaltung zurückgezogen und will zum 1. Juli in ein Regelinsolvenzverfahren wechseln.

Das gaben die Geschäftsführung gemeinsam mit dem vorläufigen Insolvenzverwalter (und vorherigem Sachwalter) Rüdiger Weiß in einer Pressemitteilung bekannt. Den Mitarbeitern wurde am Nachmittag verkündet, dass der Betrieb zum Monatsbeginn auf unbestimmte Zeit eingestellt werde. Bis auf eine Kernmannschaft von zehn bis 15 Mitarbeitern werden die rund 400 Mitarbeiter freigestellt.

Eine bittere Nachricht, die noch immer verdaut wird. Wir haben mit Betriebsseelsorger Eckhard Joey Schneider über die Situation gesprochen. Was er sich von der Bevölkerung und für die Belegschaft wünscht, lesen Sie im ausführlichen Artikel auf inFrankenPLUS.

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