Lehesten
Polizei

Leichenfund: Polizei schließt Tötungsdelikt nicht aus

Noch vor dem Jahreswechsel hatte ein Hobbytaucher eine Wasserleiche gefunden - jetzt ist zumindest die Identität des Toten geklärt.
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Foto: Symbolbild /Christopher Schulz
Foto: Symbolbild /Christopher Schulz
Bei der Wasserleiche im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt handelt es sich um einen 38-Jährigen aus der Region. Wie ein Polizeisprecher am Donnerstag sagte, sei der Mann aus Saalfeld nach Zeugenhinweisen identifiziert worden. Dabei habe auch das Fahndungsfoto des Tattoos auf dem rechten Oberarm des Toten geholfen. Ein Hobbytaucher hatte die Leiche am vergangenen Sonntag in einem See in Lehesten gefunden.

Die Todesursache war auch am Donnerstag zunächst unklar. Der Sprecher betonte, es werde in alle Richtungen ermittelt. Von einem natürlichen Tod gingen die Beamten der Kriminalpolizei jedoch nicht aus. Ein Gewaltverbrechen werde nicht ausgeschlossen.

Die Leiche lag nach Angaben des Sprechers schon länger am Fundort - ob seit Tagen oder Wochen, wollte er aus ermittlungstaktischen Gründen nicht sagen. Der Mann war zuvor nicht als vermisst gemeldet worden. Rund 100 Einsatzkräfte - unter ihnen auch Taucher - sollten den gesamten Tag über rund um den Fundort nach Beweisen suchen. Auch am Freitag könnte die Suche dem Sprecher zufolge weitergehen.
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