Küps
Gemeinderat

Küps plant Bauplätze in Top-Lage

Im Ortsteil Burkersdorf sollen schön gelegene 16 Bauplätze entstehen. Der Gemeinderat stellte jetzt die Weichen für die Ausweisung des neuen Baugebiets.
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Noch ist hier nur Wiese, in nächster Zeit sollen auf dieser Fläche Häuser entstehen. Es ist eine Top-Lage von Küps.: Veronika Schadeck
Noch ist hier nur Wiese, in nächster Zeit sollen auf dieser Fläche Häuser entstehen. Es ist eine Top-Lage von Küps.: Veronika Schadeck

In Küps besteht eine große Baunachfrage. Deshalb wird nun auch mit dem Projekt "Lohäcker" im Gemeindeteil Burkersdorf ein weiteres Baugebiet ausgewiesen. Am Dienstagabend wurden die Planungen durch Markus Albrecht vom Ingenieurbüro IVS vorgestellt.

Demnach sollen 16 Bauparzellen südlich des Steinachwegs geschaffen werden. "Der Lohäcker ist ein Highlight in der Küpser Kommunalentwicklung!", sagte Albrecht. Er sprach von schönen Bauplätzen, ideal gelegen und mit einer tollen Aussicht.

Die Hauptzufahrt soll über den Steinachweg erfolgen. Geplant sei zudem die Anbringung eines Wendehammers. Bezüglich Kanal sei ein Trennsystem vorgesehen. Auch ein Regenrückhaltebecken sei geplant, um kurzfristig in großen Mengen anfallendes Niederschlagswasser speichern zu können. Vorgesehen sei weiter, im Zuge des Ausbaus des Baugebiets auch Leitungen wie für schnelles Internet etc. gleich mit einzubauen. Die Straßenbeleuchtung erfolgt mit LED.

Markus Albrecht sprach davon, dass im Lohäcker keine einfachen Bodenverhältnisse vorhanden seien. Man wolle daher versuchen, das Aushubmaterial zumindest teilweise für die Tragfähigkeit des Untergrunds zu nutzen. Die Zufahrtsstraße, die übrigens in der Sitzung den Namen "Lohäcker" erhielt, werde ein Breite von 4,5 Metern habe. Markus Albrecht lobte: "Die Gemeinde hat hier die richtigen Weichen gestellt!"

Das Gremium beschloss einstimmig, den Entwurf nun fertigzustellen und in die Ausschreibung zu gehen. Bürgermeister Bernd Rebhan (CSU) vergaß nicht, sich bei den Anliegern für die guten Gespräche zu bedanken.

Thomas Friedlein (SPD) fragte nach dem aktuellen Sanierungsstand der Friedhöfe. Johannisthal und Küps würden abgeschlossen, so Rebhan. Der Friedhof in Theisenort sei für nächstes Jahr vorgesehen. Er bat um Verständnis, dass die Maßnahmen länger dauern als geplant.

In der Bürgerfragestunde äußerte Sandra Scharf im Namen mehrerer Eltern den Wunsch, die Betreuung für Grundschüler in den Ferien auszubauen. "Die Gemeinde leiste bereits jetzt viel auf dem Gebiet der Betreuung", so der Bürgermeister und wies auf die Ganztagsbetreuung, die offene Ganztagsschule und auf den kommunalen Jugendtreff hin. Letzterer habe während der Ferienzeiten geöffnet und biete auch Ferienprogramme an.

Er sprach von einer neuen Konzeption für den Jugendtreff. Die Gemeinde sei auf der Suche nach einem Träger. Durchaus könne er sich auch vorstellen, im Westgebäude der Grund- und Hauptschule eine Betreuungsmöglichkeit während der Ferien einzurichten. Aber dafür müssen erst der Neubau und die Sanierung der Schule abgeschlossen sein.

Eine Mutter vertrat die Auffassung, dass im Jugendtreff die Programme während der Ferien mehr auf die älteren Schüler ausgerichtet seien. Sie würde sich wünschen, dass es entsprechende Angebote für Erst- und Zweitklässler geben würde.

Kostenrahmen eingehalten

Zuvor informierte Bürgermeister Bernd Rebhan über den Neubau des Feuerwehrgerätehauses Hain. Die Gemeinde habe hier eine Zuwendung in Höhe von 57 750 Euro von der Regierung von Oberfranken erhalten. Die Gesamtkosten der Maßnahme, ohne die erheblichen Eigenleistungen der Helfer, betrugen rund 172 000 Euro. Rebhan freute sich, dass der Kostenrahmen in Höhe von 180 000 Euro eingehalten werden konnte.

Weiter teilte Rebhan die Ergebnisse der Versammlung des Wasserzweckverbandes "Eichenbühler Gruppe" mit. Demnach ist der Haushaltsplan einstimmig beschlossen. Auch hat die Verbandsversammlung die Auflösung der "Eichenbühler Gruppe" zum 30. April 2020, also zum Ende der laufenden Wahlperiode, beschlossen.

Bezüglich des Breitbandausbaus im Markt Küps wies er auf den Start des vierten Förderverfahrens hin. Förderanträge, so Rebhan, seien bis Ende September 2020 einzureichen. Zuvor soll auch ausgewertet werden, welche Bereiche immer noch unterversorgt seien.

Weiterhin gab er Beschlüsse aus der letzten nichtöffentlichen Sitzung bekannt. So wurde für die Sanierung der Remise des Oberen Schlosses in Küps das Brandschutzkonzept an Jürgen Rebhan (Bamberg), das Konzept für Wärmeschutz an Thomas Ley (Höchstadt/Aisch) und die Tragwerksplaung an das Büro für angewandte Denkmalpflege Johann Müller (Stettfeld) zum Preis von 47 726 Euro vergeben. In beschränkter Ausschreibung sei der Auftrag zur Ausstattung für ein "Digitales Klassenzimmer" in den Grundschulen Johannisthal und Küps an die Firma TJC aus Marktrodach zum Preis von 26 000 Euro gegangen.

Für den 28. November um 19 Uhr ist die Gründung des Vereins "Kultur Küps" im Gasthof "Schöne Aussicht" vorgesehen. Wie Rebhan sagte, soll dieser Verein das Heimatbewusstsein fördern.

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