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Kronach
Politik

Kronachs Bürger kippten Ratsentscheidung zum Aufzugbau

Wäre es nach dem Willen des Stadtrates gegangen, gäbe es heute einen Aufzug, der vom Marienplatz in die Obere Stadt führt. Doch es kam anders: Die Kronacher kippten per Bürgerentscheid den Beschluss.
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So hätte der Aufzug in der Obere Stadt aussehen können - doch weil die Kronacher sich dagegen entschieden, wurde er nie gebaut. Foto: Archiv
So hätte der Aufzug in der Obere Stadt aussehen können - doch weil die Kronacher sich dagegen entschieden, wurde er nie gebaut. Foto: Archiv

Wann immer die Bürger das Gefühl haben, sie wären gegen die Politik machtlos, sollten sie sich daran erinnern, wie eine Horde kleiner Davide Goliats Pläne verhinderte. Denn vor elf Jahren schien der Bau eines Aufzugs hoch in die Obere Stadt beschlossene Sache.

Doch der Stadtrat hatte nicht mit dem Widerstand der Bevölkerung gerechnet. Die Kronacher mobilisierten sich und nahmen den Kampf gegen den scheinbar übermächtigen Gegner auf. 2925 Unterschriften genügten, um einen Bürgerentscheid herbeizuführen.

Am 7. Juni 2009, dem Tag der Europawahl, kam es in den Kronacher Wahllokalen zum Showdown zwischen Aufzuggegnern und -Befürwortern. Wie mächtig das Instrument des Bürgerentscheid ist und wie das ungleiche Duell ausging, lesen Sie auf infranken.de.

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