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Nutzhanf

Berauschend: Das erste deutsche Hanf-Selbstpflückfeld bald in Kronach

Im Landkreis Kronach soll es im Sommer das deutschlandweit erste Hanf-Selbstpflückfeld geben. Ein Imagewechsel der Nutzpflanze soll erfolgen. Aber wer kam auf die Idee?
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In Bernsroth wird es im Sommer das deutschlandweit erste Hanf-Selbstpflückfeld geben. Josef Bayer, Juniorchef des durch Erdbeeranbau bekannten Familienunternehmens Bayer, will durch das Projekt "Bayer's Franken Hanf" der Nutzpflanze zu einem neuen Image verhelfen.

 

Voraussichtlich ab Ende Juli soll das Hanffeld in Bernsroth für interessierte Pflücker geöffnet werden. Neben der Möglichkeit, die Blüten zu ernten, soll es außerdem einen Hanf-Informations-Weg geben. Bayer will vom Anbau über die Verarbeitung bis hin zu den Inhaltsstoffen alle Aspekte der Pflanze beleuchten und dies auf Informationstafeln darstellen.

 

Der Anbau von Nutzhanf ist seit Mitte der 90er-Jahre in Deutschland legal, muss aber bei der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) angemeldet werden. Die Behörde prüft später auch, ob die Blüte den Maximalwert des berauschenden Wirkstoffs Tetrahydrocannabinol (THC) nicht überschreitet. Denn das ist der wichtige Unterschied: Der Konsum der Nutzhanf-Blüte wirkt nicht berauschend.

Einen anderer Wirkstoff, das Cannabidiol (CBD), weist sie allerdings auf. Und das ist ein Grund, warum Uwe Gremer schon im vierten Jahr Nutzhanf in Wolfersgrün anbaut. Aus den Blüten gewinnt er CBD-Öl. Wie das Öl Schmerzpatienten helfen kann und welche weiteren Potenziale die beiden in der Hanfpflanze sehen, lesen Sie im ausführlichen Artikel auf inFranken.de.

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