Ziegelerden
Verletzungen

Schnauze und Ohren wie verätzt: Hundehalter bangten in Oberfranken um ihren Vierbeiner

Eine verätzt wirkende Hundeschnauze, Krusten an den Ohren und ein unter Schmerzen leidender Vierbeiner: Vermutlich waren Raupen in Kronach schuld.
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Lukes Schnauze zeigte erhebliche Verletzungen nach dem vermuteten Kontakt mit den Raupenhaaren auf. Foto: Carina Lang
Lukes Schnauze zeigte erhebliche Verletzungen nach dem vermuteten Kontakt mit den Raupenhaaren auf. Foto: Carina Lang

Was für den zweijährigen Australian Shepherd Luke als munterer Spaziergang begann, endete mit schmerzhaften Tagen. Der zweijährige Hund der Familie Lang aus Ziegelerden bekam nach einem Gassigang am Rande der Kreisstadt Kronach ernsthafte Gesundheitsprobleme. Seine Schnauze und Ohren wirkten wie verätzt. Tagelang ließ Luke jegliche Lebensfreude eines jungen Vierbeiners vermissen.

Schmerzhafte Verletzungen

Nach mehreren Tierarzt-Besuchern kristallisierte sich der Verdacht heraus, dass ein Kontakt mit Raupenhaaren des Eichenprozessionsspinners der Auslöser für die schmerzhaften Verletzungen des Australian Shepherds sein dürften. Sein Frauchen rät daher, beim Spazieren die Augen offen zu halten.

Markus Heckel, Sachgebietsleiter des Kronacher Veterinäramts, erzählt, warum auch Hunde unter dem Kontakt mit den Brennhaaren der Raupe leiden. Mehr dazu erfahren Sie hier bei inFrankenPLUS.

Eine weitere Gefahr für Hunde stellt eine in Deutschland neue Zeckenart dar: Die braune Hundezecke ist aber nicht nur für Tiere, sondern auch für den Menschen gefährlich.

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