Kronach
Finanzen

Kronach: Müssen Bankkunden um ihr Erspartes bangen?

Im Oktober hat die VR Bank Fürstenfeldbruck Strafzinsen für Neukunden eingeführt. Müssen die Kunden der Banken in Kronach nun um ihr Erspartes fürchten?
Artikel drucken Artikel einbetten
Jürgen Möhrle ist der Meinung, dass das Wort "Strafzinsen" gar nicht existieren dürfte. "Verwahrungsentgelt" wäre seiner Meinung nach der passendere Begriff. Foto: Cindy Dötschel
Jürgen Möhrle ist der Meinung, dass das Wort "Strafzinsen" gar nicht existieren dürfte. "Verwahrungsentgelt" wäre seiner Meinung nach der passendere Begriff. Foto: Cindy Dötschel

Bereits seit Jahren setzt die Europäische Zentralbank (EZB) auf eine Niedrigzinspolitik. Seit September müssen Banken sogar einen Strafzins bezahlen, wenn sie ihr Geld bei der EZB anlegen. "Früher war die Situation noch umgekehrt - Banken haben für das Anlegen von Geld Zinsen bekommen", bedauert Jürgen Möhrle, Generalbevollmächtigter der VR Bank Oberfranken Mitte.

Seit Oktober berechnet die VR Bank Fürstenfeldbruck mittlerweile ein Verwahrungsentgelt für Neukunden, die Tages- und Festgeldkonten eröffnen. Bestandskunden haben einem Sprecher des Genossenschaftsverbands Bayern allerdings nichts zu befürchten.

Das könnte Sie auch interessieren: Bankenfusion über drei Landkreise: Von klein zu mittelgroß

"Wir werden definitiv nicht mit der Einführung eines Strafzinses anfangen", betont Möhrle. In welchem Fall die VR Bank Oberfranken Mitte gezwungen wäre, das Verwahrungsentgelt auf die Kunden umzulegen und warum die EZB überhaupt einen Strafzins eingeführt hat, lesen Sie auf inFranken PLUS.

Verwandte Artikel

Kommentare (0)

was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren