Kronach
Kinderbetreuung

Kronach: Leihomis als Unterstützung für Eltern

Der Kinderbetreuungsdienst vermittelt Eltern eine Leihoma oder einen Babysitter, wenn die Großeltern zu weit wegwohnen.
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Christa Körner (links) und Lisa Gratzke vermitteln Eltern dann einen Betreuer für ihre Kinder, wenn Zeiten überbrückt werden müssen. Vor allem Zugezogene greifen auf den Dienst zurück. Foto: Cindy Dötschel
Christa Körner (links) und Lisa Gratzke vermitteln Eltern dann einen Betreuer für ihre Kinder, wenn Zeiten überbrückt werden müssen. Vor allem Zugezogene greifen auf den Dienst zurück. Foto: Cindy Dötschel

Der Kinderbetreuungsdienst hilft stundenweise. Beispielsweise, wenn die Arbeitszeiten der Eltern nicht zu den Öffnungszeiten der Kita passen. Pro Stunde fällt eine Aufwandsentschädigung von vier Euro an, damit sich auch Alleinerziehende oder sozial Schwache das Angebot leisten können. "Natürlich können die Familien freiwillig mehr bezahlen", sagt Christa Körner, die als Sozialpädagogin bei der Caritas arbeitet und das Angebot gemeinsam mit Lisa Gratzke, Gleichstellungsbeauftragte beim Landratsamt, organisiert.

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Als Betreuer engagieren sich hauptsächlich junge Mädchen oder Frauen, die nicht berufstätig sind. "Die typischen ,Leihomis‘ haben selbst Kinder, die aus dem Haus sind, und noch keine Enkel", berichtet Körner. Die Jugendlichen seien meist zwischen 15 und 16 Jahren alt und müssen erst das Babysitterdiplom ablegen, bevor sie vermittelt werden. Der Kurs umfasst sechs Unterrichtseinheiten. "Auf dem Programm stehen unter anderem die Entwicklungspsychologie und die Aufsichtspflicht, bei der sechsten Einheit werden die Teilnehmer geprüft", sagt Körner

Warum der Kinderbetreuungsdienst kein Ersatz für einen Hort, eine Kita oder eine Tagesmutter ist und was Irmgard N. an ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit begeistert, lesen Sie auf inFranken PLUS.

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