Kronach
Straßenbau

Kronach entschärft Buckelpiste in Innenstadt

Rund um den Marienplatz in Kronach wird die Erneuerung der gepflasterten Fahrbahn geplant. Für diese Maßnahme werden etwa fünf Wochen Bauzeit kalkuliert. Der Startschuss soll möglichst gleich nach dem Stadtfest (6. September 2014) fallen.
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Die Fahrbahn rund um den Marienplatz gleicht stellenweise einer Buckelpiste. Foto: Marco Meißner
Die Fahrbahn rund um den Marienplatz gleicht stellenweise einer Buckelpiste. Foto: Marco Meißner
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Ein lautes Krachen hallt über den Marienplatz, doch die wenigsten Kronacher schrecken auf. Längst sind sie solche Geräusche gewohnt. Schließlich ist nur wieder einmal ein "Tie fergelegter" auf dem Pflaster der Buckelpiste aufgesessen. Doch nicht nur für die GTI-Fraktion, sondern auch für "normale" Autos, Busse, Lastwagen, Radfahrer und selbst Fußgänger bedeutet der Bereich Hussitenplatz, Marienplatz und Schwedenstraße kein Vergnügen. Bald soll allerdings Abhilfe geschaffen werden.

Von Arbeiten "in einem größeren Rahmen" spricht Peter Maaß, Leiter der Stadtwerke, wenn er auf das bevorstehende Projekt eingeht. Auf einem Abschnitt, der beim Zebrastreifen zwischen Weka und Hoderlein beginnt und sich etwas über den Fußgängerüberweg bei der Hypo-Vereinsbank hinauszieht, soll die Fahrbahn wieder vernünftig hergerichtet werden, wie Maaß auf unsere Anfrage bestätigt.
In diesem Bereich ist das Pflaster stellenweise zur Buckelpiste geworden. "Wir haben große Vertiefungen durch Spurrillen", erklärt Maaß. In den Mulden staue sich das Wasser, was vor allem bei einer Vereisung im Winter heikel werden könnte. "Wir hätten gerne noch gewartet", gesteht er, "aber noch einmal aufschieben geht nicht mehr".


800 Quadratmeter Pflaster

Etwa fünf Wochen - abhängig vom Bauverlauf und der Witterung - kalkuliert Maaß für diese Maßnahme ein. In dieser Zeit sollen circa 800 Quadratmeter gepflasterte Fläche wieder in Schuss gebracht werden. Und am Montag nach dem Stadtfest soll's losgehen. Allerdings müssen noch die Termine mit den Firmen und die Umleitungen abgeklärt werden, ehe das Projekt im Detail vorgestellt werden kann, wie Maaß erklärt. Da erst die Ausschreibung läuft, steht auch noch keine Bausumme fest.

Dass die mit dem Bauvorhaben einhergehende Sperrung in der Innenstadt dem Einzelhandel Probleme bereitet, weiß Maaß natürlich. Deshalb habe man auch das Gespräch und einen möglichst breiten Konsens bei der Terminfestlegung gesucht.

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