Zeyern
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Jetzt hat Zeyern eine "Parkanlage mit Kunstwerken"

Der neue Dorfplatz in Zeyern soll ein Ort der Begegnung, der schönen und harmonischen Gespräche und der Erholung werden. Jetzt wurde er festlich eingeweiht.
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Zwei "schwebende Bäume" zieren den neuen Dorfplatz von Zeyern, auf dem der Musikverein Zeyern ein Standkonzert gab. Foto: Maria Löffler
Zwei "schwebende Bäume" zieren den neuen Dorfplatz von Zeyern, auf dem der Musikverein Zeyern ein Standkonzert gab. Foto: Maria Löffler

Bei der Errichtung des neuen Dorfplatzes in Zeyern hätten Menschen zusammengeholfen, um etwas Neues und Großes entstehen zu lassen. Bürgermeister Norbert Gräbner war sich sicher, dass sich der Zeitaufwand, bis die Gemeinde das "legendäre Haus" habe erwerben können, doch noch gelohnt habe. Ein Schandfleck sei es nämlich gewesen, unansehnlich und eine Bauruine. "Und jeder, der zum Waldspielplatz oder auf dem viel begangenen Frankenwaldweg unterwegs war, sah es. Die Zeyerner haben sich für diesen Anblick geschämt." Letztlich sei von diesem Haus auch eine Unfallgefahr ausgegangen, weshalb man schnell habe handeln müssen. "Und dann begannen sich die Mühlen der Förderoffensive Nordostbayern zu drehen. Wir konnten loslegen, Grund und Haus erwerben, abreißen und den Platz neu gestalten. Und das kam dabei heraus."

Gräbner umschließt den Platz mit einer einzigen Geste und deutet dabei auf die beiden "schwebenden Bäume", die den Blickfang bilden. Er könne sich durchaus vorstellen, dass sie bei der Namensgebung eine Rolle spielen. Ein Name sei nämlich noch nicht gefunden. Für ihn stand jedenfalls schon fest: "In Zeyern kann man hervorragend feiern."

Gemeinderat Hubert Bähr, der sich für die Erhaltung und die Pflege des Platzes einsetzen wird, betitelte diesen als eine "Parkanlage mit Kunstwerken" und einen "schwebenden Wald". Seine Erkenntnis aus den vergangenen Monaten: "In Zeyern ist zusammengewachsen, was zusammengehört."

Festblumen als weiterer Blickfang

Passend dazu wurden die Festblumen, die die Zeyerner Kinder gebastelt hatten, auf der gegenüberliegenden Wiese auf ihre Halter gesteckt. Sie sind ein weiterer Blickfang und sollen daran erinnern, dass dies ein Platz für Groß und Klein ist.

Und weil ein Fest ohne Musik ja kein Fest ist, begleitete der Musikverein Zeyern unter der Leitung von Tobias Partheymüller schon den Festzug vom Feuerwehrhaus zum Platz und gab hinterher ein Standkonzert. Von ihrem "Heimatdorf Zeyern" war die Gesangsgruppe des Frankenwaldvereins Zeyern musikalisch begeistert. Den Ton gab dabei Martin Schmidt an.

Vor dem gemütlichem Beisammensein wurde der gesamte Platz gesegnet. Statt Kaplan Andreas Stahl, der erkrankt war, ging Pastoralreferentin Sarah Maria Röck-Damschen mit ihrem Weihwasser auf die Runde. Vorher hatte sie daran erinnert, dass Jesus immer mitten unter uns sei - in unserer Mitte und unserer Gemeinschaft. Deshalb solle dies auch ein "Platz der schönen und harmonischen Gespräche" werden.

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