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Wallenfels
Sanierung

In Wallenfels rollt der Bagger

Neugestaltet und hergerichtet wird im Wallenfelser Stadtzentrum zurzeit einiges. Nicht aus den Augen verlieren darf der Stadtrat auch die Wasserversorgung.
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Das Arbeiten am Anwesen Frankenwaldstraße 1 haben  begonnen. Der Schreitbagger links leistet ganze Arbeit.Stadt Wallenfels
Das Arbeiten am Anwesen Frankenwaldstraße 1 haben begonnen. Der Schreitbagger links leistet ganze Arbeit.Stadt Wallenfels
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Laufende Projekte und Jahresberichte des Wasserwarts waren Hauptpunkte der jüngsten Stadtratssitzung.

Die Arbeiten beim Marktplatz haben begonnen und Bürgermeister Jens Korn (CSU) dankte allen Anwohnern für ihr Verständnis für die Baumaßnahmen. Außerdem sprach er auch die Kirchgänger und Friedhofsbesucher an, die Umwege in Kauf nehmen müssen.

Korn erklärte, dass man nur einen Bruchteil dessen sehe, was wirklich an Arbeiten anfalle. So müssen vor dem Abriss drei Felsenkeller mit Schotter und Blähbeton verfüllt werden, um eine langfristige Lösung zu garantieren. Für den Abriss des Anwesens Frankenwaldstraße 1 wird ein Schreitbagger eingesetzt, die Garage wurde bereits abgerissen und auch im Dach klaffen Löcher.

Doch es gebe dort ein Sonderproblem, denn die Kellerwand sei gleichzeitig Stützmauer für die Straße. Sie müsse durch eine Verschalung mit Beton verstärkt werden. Deshalb wurde der Abriss auch von einem Statiker abgenommen. Der Hang soll im fließenden Übergang hinunter zum Marktplatz erfolgen: ein barrierefreier, weil treppenloser Anstieg. Die Böschung soll Kinder n zum Spielen dienen, eventuell mit einer großen Rutsche. Das Architekturbüro Bauchplan wird in der nächsten Stadtratssitzung die Pläne für die Neugestaltung vorstellen.


Wasserversorgung Wallenfels

Wasserwart Jochen Regel erläuterte die Jahresberichte 2015, 2016 und 2017. Letztes Jahr wurde bei einem Wassereinkauf von 135 000 Kubikmetern und einem Verkauf von 112 000 Kubikmetern ein Verlust von 23 000 Kubikmetern festgestellt. Seit 2015 sei dieser leider gestiegen.

Durch personelle Engpässe habe man sich nicht so intensiv um die Wasserversorgung und Rohrbrüche kümmern können. Das werde sich nun ändern, da der Wasserwart wieder voll zur Verfügung stehe.

Nicht nur die großen sondern die vielen kleinen Rohrbrüche kosten Zeit und Geld. Aber "jeder Rohrbruch lohnt sich, ihn zu suchen und zu reparieren" betont Regel. Wobei die Suche meist lang dauere, und die Reparatur schnell durchgeführt werden könne.

Bürgermeister Jens Korn (CSU) fasste zusammen, dass das Wasserwerk eine Dauerbaustelle sei und niemals ruhe. Die Verluste bis 2015 konnten gesenkt werden und sicher werde sich das auch im nächsten Jahr wieder bemerkbar machen. Er lobte die gute Zusammenarbeit mit dem Bauhof, dessen Mitarbeiter wenn nötig bis in die Nacht hinein suchen und reparieren.

Die Rahmenbedingungen für die Wasserversorgung müsse natürlich die Stadt setzen, zum Beispiel die Leitung von der Vorderen Schnaid nach Schnappenhammer. Auch müsse der Hochbehälter in Dörnach saniert werden. Der Austausch der Wasserzähler stehe ebenfalls an.


Kirchenumfeld


Bürgermeister Jens Korn (CSU) erläuterte, dass sich im Stadtgebiet Wallenfels in den letzten Wochen einiges getan habe. Beim Kirchenumfeld sein noch kleine Mängel zu beseitigen, die ein Gutachter festgestellt habe. Vor allem beim Pflaster und den Fugen bestehe Nachbesserungsbedarf.

Die Mängel wurden bei der ausführenden Firma geltend gemacht und werden behoben, allerdings frühestens ab August. Ansonsten war man mit den Arbeiten zufrieden.



Straße Schnappenhammer-Wolfersgrün


Im vorderen Teil der Straße ab Schnappenhammer wurde die Teerschicht nur abgefräst. Begonnen wurde im hinteren Teil. Besonderes Augenmerk lag auf der scharfen Kurve, wo viel Hang abgetragen werden musste und nun die Verkehrssicherheit enorm gestiegen sei. Korn dankte den Staatsforsten für ihre Hilfe und ihr Verständnis im Bereich der Hänge, die abgetragen werden mussten.

Es wurde auf die Straße bereits die Tragschicht aufgetragen und große Aufmerksamkeit auf die Entwässerung gelegt. Mit einigem Aufwand wurden Rinnen angelegt, die in Schächten enden. Als kleines Nebenprodukt wurde festgestellt, dass die Straße eine extreme Querneigung von bis zu sieben Prozent hat.

Die alte Steinbrücke wurde abgerissen und brauchbare Steine eingelagert. Nun werden die neuen Fundamente erstellt. Die neue Brücke wird als "Wellstahldurchlass" gebaut. Jens Korn (CSU) konnte anmerken, dass man insgesamt im Bauzeitenplan liegt und Ende August die Freigabe der Straße erfolgen soll. Nur die Arbeiten an der Brücke dauern länger als geplant, da bei Abriss massiveres Material als gedacht gefunden wurde.


Schulhaus Wolfersgrün

Es hat sich ein Förderverein Schulhaus Wolfersgrün gegründet mit dem Ziel der Förderung und den Betrieb später einmal selbstständig zu führen.


KIP Turnhalle

Bürgermeister Jens Korn (CSU) informierte über den Stand der Turnhalle. Im nächsten Jahr werden die Arbeiten für den KIP-Teil beginnen, das heißt den barrierefreien Zugang durch einen Aufzug zur Turnhalle und den Übergang zur Schule. Die Sanierung der Turnhalle und die Sanierung der Schwimmhalle laufen nicht über das KIP-Programm und hier findet noch eine Besprechung statt.

Informationen des Bürgermeisters
Bürgermeister Jens Korn (CSU) gab bekannt, dass am 22. Juni um 19 Uhr die Besichtigung der Feuerwehr Schnaid stattfindet. Der Kommandant lädt alle Stadträte ein.
Außerdem findet am 30. Juni um 19Uhr das traditionelle Sommerfest des Frankenwaldvereins Schnaid mit Ehrungen statt. Auch hier herzliche Einladung.

Anfragen aus dem Stadtrat
Marco Fischer (FW) sprach die unmögliche Situation bei den Glascontainern an. Nachdem alle voll sind, lagern daneben viele Flaschen. Die Stadt solle sich mit der Firma in Verbindung setzen.

Bernd Stöcker (CSU) sprach die Baustelle in der Vorderen Schnaid an und fragte nach, wann hier geteert wird. Nach Auskunft von Wasserwart Jochen Regel müssen noch zwei Schieber entfernt werden.

Tina Müller-Gei (CSU) fragte nach den Bänken am Marktplatz. Sie sollen nach den Bauarbeiten wieder aufgestellt werden.

Sieglinde Stumpf (FW) sprach die schlechten Straßenverhältnisse in der Schnaid an. Frank Jakob erklärte, dass alle Straßen kontrolliert und ausgebessert werden.

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