Mitwitz
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In Mitwitz steigt der Wasserpreis

Der Kubikmeter kostet künftig 32 Cent mehr. Dafür sinkt die Abwassergebühr um 14 Cent. Beschlossen wurde auch der Einbau von fernablesbaren Zählern.
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In Mitwitz drehte sich die Ratssitzung auch um den Wasserpreis. Foto: Lukas Schulze/dpa
In Mitwitz drehte sich die Ratssitzung auch um den Wasserpreis. Foto: Lukas Schulze/dpa
MitwitzIm Mittelpunkt der letzten öffentlichen Sitzung des Marktgemeinderates Mitwitz in diesem Jahr, die unter dem Vorsitz des Ersten Bürgermeisters Hans-Peter Laschka im Sitzungssaal des Rathauses stattfand, stand die Neufestsetzung der Wasser-, und Abwassergebühren.
Eingangs erläuterte der Kämmerer Clemens Wicklein die Neukalkulation für die Wasserverbrauchsgebühren für die Wasserversorgungsanlage mit der Änderung der Beitrags-und Gebührensatzung. Der neue Kalkulationszeitraum wurde für die nächsten vier Jahre festgesetzt.

Nach kurzer Diskussion sprach sich der Marktgemeinderat einstimmig dafür aus, die neue Verbrauchsgebühr von bisher 1,62 Euro auf 1,94 Euro pro cbm zu erhöhen. Gleichzeitig wurden die Abwassergebühren von 3,21 Euro pro cbm auf 3,07 Euro gesenkt. Auch dies wurde einstimmig beschlossen. Einstimmig beschloss der Marktgemeinderat auch den Einbau von neuen fernablesbaren Ultraschallwasserzählern. Zuvor informierte Bürgermeister Hans-Peter Laschka den Marktgemeinderat über die Vorteile.


Dreimal so teuer

Die neuen Zähler seien zwar mit circa 75 Euro gut drei Mal so teuer wie die herkömmlichen Zähler, aber durch die Möglichkeit der Eichfristverlängerung, wirtschaftlicher Betriebsführung und weiterer Vorteile, wie hohe Messgenauigkeit, Schutz vor Manipulation, mikrobiologischer Vorteile, Optimierung der Netzüberwachung und Trinkwasserhygiene, würden sich die neuen Zähler in einigen Jahren rechnen. Die Eichfrist kann bei den neuen Zählern zweimal um drei Jahre verlängert werden. Auch würden lediglich 50 Zähler nach sechs Jahren nach einem Zufallsprinzip unter allen über die FWO bezogenen Zähler geprüft.

Durch die neuen fernablesbaren Wasserzähler ist es auch erforderlich gewesen, die Satzung für die öffentliche Wasserversorgungseinrichtung zu ändern, was vom Marktgemeinderat ebenfalls einstimmig erfolgte.


16 000 auf dem Weihnachtsmarkt

In seinen Bekanntgaben teilte 1. Bürgermeister Laschka mit, dass es beim diesjährigen zweitägigen Weihnachtsmarkt 12 500 zahlende Besucher gab. Hinzu kam nochmals gut ein Drittel Jugendliche, die keinen Eintritt bezahlen mussten, so das es insgesamt rund 16 000 Besucher gab. Allerdings gab es auch von Anwohnern im Breitenseeweg Beschwerden, dass Marktbesucher die Einfahrten zuparkten. Deshalb soll im nächsten Jahr mit der Polizei Kronach ein Sicherheitskonzept erstellt werden. Auch prüfe die Polizei, ob das Aufstellen von Barrieren an den Eingängen sinnvoll sei.
Vorgestellt wurde dem Marktgemeinderat von Hartmut Engel die neue Homepage der Marktgemeinde.

Bei den Bürgerfragen erkundigte sich Marktgemeinderat Wolfgang Götz über die Gebäudebeleuchtung in der Ortsdurchfahrt. Wie hierzu der Bürgermeister mitteilte, werden momentan nur Teile des Rathauses beleuchtet. Die Sparkasse sei noch mit der SÜC wegen der möglichen Ausleuchtung in Gesprächen. Demnächst würden noch Teile vom Rathaus mit eingebunden. Die Beleuchtung der Arztpraxis, der Anwesen Kronacher Straßé 3, Freiherr von Würtzburg Straße 2 , sowie des Gasthofes " Zum steinernen Löwen " erfolgen nach Baufortschritt, so der Bürgermeister.

Martin Schwämmlein sprach den Winterdienst an, der seiner Meinung nach bei Steigungen zu spät erfolgte. Deshalb werde sich der Bauausschuss damit befassen.

Gefordert wurde auch in der Kirchstraße ein Schild "Tempo 30 Zone", und weiterhin sollen am Anfang der Kirchstraße wieder die Zick-Zack-Linien aufgebracht werden, damit dort nicht geparkt wird. Zur Sprache kam auch die Parksituation vor der Sparkasse in der Kronacher Straße.

Das Thema Gebäudevitalisierung soll in einer zeitnahen Sitzung behandelt werden, da nach den Worten des Bürgermeisters noch viel Detailarbeit notwendig sei. Allerdings soll der Hauptort Mitwitz nicht bevorzugt werden.

Sigmund Katholing zeigte anhand von Bildern den sehr schlechten Straßenzustand des Burgstaller Weges auf Höhe des Geflügelheimes auf. Durch die Baustelleneinrichtung und ständig fahrende Lastwagen sei der Zustand nicht tragbar. Bürgermeister Laschka will sich deshalb mit der Baufirma in Verbindung setzen.

Gerhard Frank fand es positiv, dass die Bürgerfragen, die bisher der erste Tagesordnungspunkt der Sitzung waren, jetzt erst nach den Informationen des Bürgermeisters kommen. Auch sei er der Auffassung, dass die Tempoanzeigen an allen Ortsein- und -ausfahrten angebracht werden sollten. Nachdem diese nicht mehr so teuer sind, sollen laut Bürgermeister Laschka noch einige angeschafft werden.
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