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Kronach
Festival

Ideen fürs Kronacher Lichtevent gesucht

Für den Wettbewerb "Dein Lichtprojekt" bei "Kronach leuchtet" 2020 kann man sich bis 14. Dezember bewerben.
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Das "Interaktive Labyrinth" schufen Technik- und Kunstgruppen des Frankenwald-Gymnasiums. Foto: Falk Bätz
Das "Interaktive Labyrinth" schufen Technik- und Kunstgruppen des Frankenwald-Gymnasiums. Foto: Falk Bätz

Für das Jubiläums-Festival 2020 sucht "Kronach leuchtet" auch wieder heimische Kunstbeiträge. Ideen dafür sollten bis zum 14. Dezember eingereicht werden.

"Kronach leuchtet" ist ein leuchtendes Volksfest von Bürgern für Bürger, und das betrifft nicht nur das ehrenamtliche Engagement, sondern auch die künstlerische Beteiligung. Deshalb sind wieder alle Kunstinteressierten und handwerklich Begabten aufgerufen, ihre Lichtideen einzureichen. Präsentiert werden sie dann im Rahmen des Festivaljubiläums.

Überhaupt ist dies eine der großen Besonderheiten von "Kronach leuchtet": Hier zeigt sich Lichtkunst von Weltniveau neben regionalen Beiträgen und beide verschmelzen zu beeindruckender Einheit. Lichtfachleute beurteilen die Realisierungsmöglichkeiten der eingereichten Ideen und geben zur eigenverantwortlichen Umsetzung wertvolle Tipps. So wird gewährleistet, dass sich alle Beiträge zu einem harmonischen Lichtweg zusammenfügen, gleich ob sie von Künstlern und Licht-Designern oder von Privatpersonen, Vereinen, Schulen oder Institutionen stammen.

Seit 2015 lobt "Kronach leuchtet" den Wettbewerb "Dein Lichtprojekt" aus, der es allen ermöglicht, mit eigenen Lichtideen das Festival zu bereichern. Drei Kategorien gibt es: Einzelne Lichtobjekte können entworfen werden, die entweder selbst leuchten oder professionell angestrahlt werden. Zunehmend Bedeutung erhalten Video-Installationen. Hierbei inszenieren Videos, Mappings oder Einzelprojektionen ganze Häuserfassaden.

Der dritte Bereich von "Dein Lichtprojekt" erfordert am meisten persönliches Engagement: Die Live-Performance muss nämlich während der kompletten zehntägigen Dauer des Lichtfestivals jeden Abend präsentiert werden. Eine Jury wählt die geeigneten Ideen der eingereichten Lichtprojekte aus. Bewertungskriterien hierbei sind Kreativität, Einbindung der örtlichen Gegebenheiten und die Kompatibilität mit den Grundgedanken des Kronacher Lichtfestivals. Die Lichtprojekte müssen also geeignet erscheinen, zum Wohlfühlen, Entdecken und Staunen einzuladen. Für anfallende Materialkosten kann ein Zuschuss bis zu 250 Euro gewährt werden.

2019 gab es eine ganze Reihe von beeindruckenden Lichtprojekten, die von Privatpersonen, Schulen oder Firmen eingereicht und verwirklicht wurden. Die Bandbreite und Größenvielfalt war enorm: Theo Kestel bereicherte das Lichtfestival mit gleich drei auf Holzstämmen basierenden Lichtideen, die er mit verschiedenen Partnern umsetzte: den "Dampfplauderer" mit Goran Marinkovic, "Pax vobiscum" mit Burkhard Fischer-Petersohn und "Demokratie", ebenfalls mit Fischer-Petersohn und mit der Töpferei Burgstall. Technik- und Kunstgruppen des Frankenwald-Gymnasiums taten sich für den Publikumsmagneten "Interaktives Labyrinth" zusammen.

Sven-Udo Zimmermann ließ seine Mary-Poppins-Version "Mari Bobich" im Rathausinnenhof schweben. Und Frank Hrebanbetzky gab anschaulichen Astronomie-Unterricht mit "Stella - Kannst du mich sehen?". Georg Wunders "Lichtschaukeln" luden zum Ausruhen und zum Bewundern des Sternenhimmels ein. Und Rosi Ross überraschte die Besucher als mal statisches, mal wandelndes Lichtkunstwerk "Es lebt". Diese Beispiele wären noch um viele zu ergänzen und zeigen, wie vielfältig die Lichtprojekte ausfallen können.

Bewerbungen werden bis zum 14. Dezember angenommen, Ausschreibungsunterlagen mit den konkreten Anforderungen finden sich auf der Homepage www.kronachleuchtet.com unter der Rubrik "Lichtkunst". Das Team von "Kronach leuchtet" hofft auf rege Beteiligung und freut sich darauf, dass viel Kreativität und originelle Ideen ans Licht kommen werden.

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