Steinberg
Tradition

Hubertusmesse in Steinberg zog viele Besucher an

Die Kronacher Jäger gedachten mit geistlicher und weltlicher Feier ihres Schutzpatrons Hubertus.
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Das Bläsercorps der BJV- Kreisgruppe Kronach gestaltete die Hubertusmesse musikalisch und eröffnete die anschließende Hubertusfeier im Gasthof "Zum Frack", unter Leitung von Nicolai Hiesl.  K.- H. Hofmann
Das Bläsercorps der BJV- Kreisgruppe Kronach gestaltete die Hubertusmesse musikalisch und eröffnete die anschließende Hubertusfeier im Gasthof "Zum Frack", unter Leitung von Nicolai Hiesl. K.- H. Hofmann

Zum ersten Mal fand eine Hubertusmesse der Kronacher Kreisgruppe des Bayerischen Jagdschutz- und Jägerverbands in der St.-Pankratius- Kirche in Steinberg statt. Von der Hegegemeinschaft III unter Hegeringleiter Ralf Wilde war der Altarraum in Zusammenarbeit mit der Pfarrei würdig ausgeschmückt worden.

Nur so viel Technik wie nötig

Zelebrant und Prediger Geistlicher Rat Erwin Lohneisen freute sich, eine große Hubertusgemeinde zu dieser Hubertusmesse mit Jägern und Naturfreunden begrüßen zu können. Das Bläsercorps der BJV-Kreisgruppe umrahmte die Messe. Seine Predigt stellte Geistlicher Rat Lohneisen unter das Thema: "Nicht mehr Technik al nötig, aber so viel Natur wie möglich." Dabei erinnerte er an technische Errungenschaften und Sensationen, die sich nicht alle positiv auf die Lebensweise der Menschen auswirkten und auswirken. Wenn auch die Werbung im Fernsehen glückliche Gesichter von Jugendlichen mit Smartphone in der Hand suggeriere, so zeige die Realität oft ein anderes Bild.

"Ein bisschen mehr Ehrfurcht vor der Natur und vor der Schöpfung Gottes würde oft gut tun. " Die Natur sei auch Stätte der Begegnung mit Gott, das sei eine der wichtigsten Botschaften aus dem Leben des heiligen Hubertus, dessen Gedenken am Hubertustag gefeiert werde.

Die Hubertusmesse wurde vom Bläsercorps der BJV- Kreisgruppe Kronach spielte aus der Großen liturgischen Messe zu Ehren von St. Hubertus, dem Schutzpatron der Jäger, Fanfaren und Jagdstücke aus der Tradition des 17./18. Jahrhunderts, eingerichtet für Parforcehörner in Stimmung Es und erweitert mit Jagdstücken von Professor Michael Höltzel.

Geistlich und weltlich gedenken

Es ist Tradition, dass am Gedenktag des heiligen Hubertus die Jäger in feierlicher Form im Gottesdienst und anschließend mit einer weltlichen Feier ihres Schutzpatrons gedenken. So fand nach der Hubertusmesse in der St.-Pankratius-Kirche die Hubertusfeier im Gasthof "Zum Frack" statt. Dort begrüßten, nach musikalischer Einstimmung durch das Bläsercorps Hegeringleiter Ralf Wilde und für die Jäger-Kreisgruppe Vorsitzender Bernhard Schmitt zahlreiche Gäste und Ehrengäste aus Verbänden der Forst- und Landwirtschaft.

Bürgermeisterin Susanne Grebner entbot Willkommensgrüße der Gemeinde Wilhelmsthal. Sie dankte den Jägern für ihr Engagement zur Erhaltung von Natur- und Tierschutz und zeigte sich beeindruckt von der vom Bläsercorps harmonisch klangvoll gestalteten Messe.

Für Unterhaltung auf der Hubertusfeier sorgte das Duo "Teddys". Eine große Tombola mit attraktiven Preisen ließ Spannung und Spaß zu dieser gelungenen Hubertusfeier aufkommen.

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