Lauenstein
Verhandlungen

Holzmann bekommt grünes Licht

Nach einem Gespräch über die Zukunft des Burghotels Lauenstein hat der Investor für die Planung des Projektes bis 2013 Zeit. Bis dahin muss er auch den ausgehandelten Erbbaurechtsvertrag angenommen haben.
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Bernd Holzmann kann nun die nächsten Schritte angehen, um seine Planungen bezüglich des Burghotels in Lauenstein umzusetzen. Foto: Archiv
Bernd Holzmann kann nun die nächsten Schritte angehen, um seine Planungen bezüglich des Burghotels in Lauenstein umzusetzen. Foto: Archiv
In Sachen Burghotel Lauenstein gibt es eine positive Wendung. Das ist das Fazit eines Gesprächs zwischen Investor Bernd Holzmann, Ludwigs stadts Bürgermeister Timo Ehrhardt und Vertretern des Finanzministeriums sowie der Bayerischen Seen- und Schlösserverwaltung, das gestern in Kronach stattgefunden hat.
In einer Pressemitteilung des Finanzministeriums ist davon die Rede, dass eine grundsätzliche Einigung für die Reaktivierung und den Neubau eines Burghotels Lauenstein erzielt wurde. Bis Ende 2013 habe Holzmann jetzt Zeit, dieses Projekt zu planen und den ausgehandelten Erbbaurechtsvertrag anzunehmen.
Finanzstaatssekretär Franz Josef Pschierer begrüßte die Einigung: "Die Burg wird damit wieder mit mehr Leben erfüllt werden. Von steigenden Besucherzahlen wird die gesamte Region wirtschaftlich profitieren."
Bernd Holzmann selbst war für eine Stellungnahme gestern nicht zu erreichen.

Bürgermeister Timo Ehrhardt bezeichnete die Einigung als erfreulich. Der erste Schritt sei damit erfolgt, "das ist auch gut so, aber es müssen weitere folgen", machte er deutlich.
Holzmann müsse nun alle weiteren Schritte einleiten, um den Vertrag letztendlich bis Ende 2013 unterschreiben zu können. Konkret handele es sich dabei um Schritte, die zur Baureife führen. Dazu gehört unter anderem eine Baugrunduntersuchung. "Es geht darum, die Planung rechtssicher zu machen, abzuklären, wie, ob und wenn ja in welcher Art und Weise dort gebaut werden darf", erklärte Ehrhardt.

Freistaat hat Möglichstes getan

Dabei hoffe er, dass Holzmann die nötige Unterstützung aller Beteiligten erfährt. "Ich bin allen dankbar, die diese Lösung herbeigeführt haben. Der Freistaat hat auch sein Möglichstes getan, um den Vorstellungen Holzmanns näher zu treten", betonte Ehrhardt und äußerte in diesem Zusammenhang den Wunsch, dass die weiteren nun folgenden Schritte genauso konstruktiv laufen wie das gestrige Gespräch.


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