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Steinwiesen
Tag der offenen Tür

Heimische Gärten entdecken

In Steinwiesen präsentieren 14 Familien in der Gemeinde am Sonntag allen Interessenten ihre Grundstücke.
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Ausgangspunkt des Rundgangs ist die 2000 Quadratmeter große Gartenanlage der Vorsitzenden Ingeborg Wich-Reif (rechts) in der Blumenstraße 14 mit abwechslungsreicher Hanglage. Mit im Bild Kreisfachberaterin Beate Singhartinger. Gerd Fleischmann
Ausgangspunkt des Rundgangs ist die 2000 Quadratmeter große Gartenanlage der Vorsitzenden Ingeborg Wich-Reif (rechts) in der Blumenstraße 14 mit abwechslungsreicher Hanglage. Mit im Bild Kreisfachberaterin Beate Singhartinger. Gerd Fleischmann
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Auch in diesem Jahr veranstaltet der Bezirksverband für Gartenkultur und Landespflege in Zusammenarbeit mit den Gartenbaukreisverbänden einen "Tag der offenen Gartentür". Im vergangenen Jahr stand die Kreisstadt Kronach im Blickpunkt. Diesmal ist Steinwiesen an der Reihe.

Am Sonntag, 30. Juni, werden erneut private Gartenanlagen für Interessierte zum Besuch offen stehen. Heuer können die Hobbygärtner die "grünen Paradiese" in der Marktgemeinde Steinwiesen begutachten, und zwar von 10 bis 17 Uhr. Die Auswahl ist groß, denn 14 Familien bieten in unterschiedlichsten Variationen ihre Gärten zur Besichtigung an. Darüber hinaus können örtliche Besonderheiten - beispielsweise aus der Flößerära - begutachtet werden. Heimatmuseum und Naturpark-Infozentrum im alten Bahnhofsgebäude sind an diesem Tag ab 13 Uhr geöffnet.

Rundweg ist ausgeschildert

Der Rundgang beginnt bei der Vorsitzenden Ingeborg Wich-Reif in der Blumenstraße 14. Kreisfachberaterin Beate Singhartinger hat dazu einen übersichtlichen Flyer ausgearbeitet. Damit ist für einen problemlosen Besuch mit entsprechender Ausschilderung des Rundweges durch Blumenbänder gesorgt. Für weitere Informationen steht Kreisfachberaterin Beate Singhartinger, Telefon 09266/6286, bis Freitag, 28. Juni von 9 bis 12 zur Verfügung.

Mit großer Einsatzfreude haben sich die Mitglieder des Gartenbauvereins Steinwiesen unter der Leitung von Ingeborg Wich-Reif auf dieses Ereignis vorbereitet. Zum Vorstand zählen außerdem Manuela Bienlein, Tanja Michel, Ludwig Deuerling. Beisitzer sind Volker Naser, Helga Rattinger, Christine Beckstein und Monika Wahlich.

Blühende Beete, gut geschnittene Bäume und immer einen Rat zur Hand - so präsentiert sich der Gartenbauverein seit 1977. Seitdem ist diese Interessengemeinschaft aus dem Gemeindeleben nicht mehr wegzudenken. In den letzten Jahren haben die Hobbygärtner beachtliche Verschönerungsarbeiten geleistet.

Mit Musik, Kaffee und Kuchen

Die Eröffnung erfolgt mit musikalischer Umrahmung durch den Musikverein Steinwiesen am Sonntag um 10 Uhr durch Landrat Klaus Löffler, Kreisvorsitzendem Fritz Pohl sowie Bürgermeister Gerhard Wunder, und zwar bei der Vorsitzenden Ingeborg Wich-Reif. Der Gartenbauverein Steinwiesen bietet dort Kaffee und Kuchen an. Weitere Verpflegungsmöglichkeiten bestehen bei der örtlichen Gastronomie.

Folgende Anlaufpunkte hat Beate Singhartinger in Zusammenarbeit mit Wich-Reif ausgearbeitet: Nach ihrer rund 2000 Quadratmeter großen abwechslungsreichen Gartenanlage im Hangbereich folgen Helga Rattinger, Nordhalbener Straße 68, Familie Holzmann, Angermühle 2, Familie Schnabrich, Am Gries 36, Familie Simon, Am Gries 18, Familie Ackermann, Sonnenhang 17, Familie Simon, Bergstraße 37, Familie Geipel, Bergstraße 17, Familie Porzel, Martin-Luther-Str. 9, Familie Hänel, Ebitzberg 7, Familie Bienlein, Leitschsiedlung 11, Thekla Hümmer, Leitschsiedlung 18, Familie Ebert, Leitschsiedlung 1a sowie Rainer Kober, Silberbergstraße 17.

Der "Tag der offenen Gartentür" hat in den letzten Jahren eine erfreuliche Entwicklung genommen. Bezirksvorsitzende Gudrun Brendel-Fischer: "Dieser Tag eröffnet vielen Menschen Paradiese, die sich Hobbygärtner aus Liebe zur Schöpfung und aus Hingabe an die Natur geschaffen haben. Lassen wir uns von solchen Beispielen der Gartenkultur anspornen, auch unsere Arbeit im Garten zu überdenken." Wie Kreisvorsitzender Fritz Pohl ergänzend ausführt, seien die hohen Besucherzahlen in den letzten Jahren ein Beweis dafür, dass die Freude der Menschen am Garten nach wie vor ungebrochen ist.

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