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Kronach
Trinkwasser

FWO baut für die Zukunft vor

Die Fernwasserversorgung Oberfranken hat viel Geld in ihr Pumpwerk in Rieblich investiert.
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Im Pumpwerk der TWA Rieblich wurden drei neue hochmoderne Pumpen installiert. Über die Inbetriebnahme freuten sich (v.l.) Verbandsdirektor Markus Rauh, Abteilungsleiter Marco Brandl, Verbandsvorsitzender Heinz Köhler und Betriebsleiter Günter Rehlein. Michael Wunder
Im Pumpwerk der TWA Rieblich wurden drei neue hochmoderne Pumpen installiert. Über die Inbetriebnahme freuten sich (v.l.) Verbandsdirektor Markus Rauh, Abteilungsleiter Marco Brandl, Verbandsvorsitzender Heinz Köhler und Betriebsleiter Günter Rehlein. Michael Wunder
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Allein in das Pumpwerk der Trinkwasseraufbereitungsanlage (TWA) Rieblich investierte die Fernwasserversorgung Oberfranken (FWO) in den vergangenen Jahren rund 2,5 Millionen Euro. Im Rahmen eines mehrjährigen Projektes wurde der Bereich Elektrotechnik mit neuen Pumpen, Steuerungstechnik und Notstromaggregaten umfassend saniert. Mit dem Einbau hochmoderner, effizienter Pumpen wurde die Dauerförderung des Frankenwald- und Hofer Astes erhöht. Durch die neuen Netzersatzanlagen kann der komplette Standort Rieblich vom Pumpwerk aus versorgt werden.

Vorsitzender Heinz Köhler bezeichnete die wichtigen Maßnahmen als Teil der FWO-Strategie, frühzeitig die technischen Anlagen der FWO zu prüfen und gegebenenfalls zu erneuern, so dass für die angeschlossenen Kommunen kein Risiko durch größere, mögliche Reparaturen entsteht.

"In den vergangenen Jahren haben wir einen Schwerpunkt im Bereich der Elektrotechnik gesetzt. Nun sind wir am Standort Rieblich bestens für die Zukunft gerüstet", so Köhler weiter.

Verbandsdirektor Rauh ergänzte, dass die Versorgungssicherheit oberste Prämisse im Sinne der Kommunen ist. Dazu gehöre, dass die FWO als Standbein der Gewinnung immer lieferfähig ist. Gerade die beiden neuen Notstromaggregate sichern die Versorgung auch im Fall eines größeren Stromausfalls in der Region. In Sachen Anbindung der Frankenwaldgruppe im nördlichen Verbandsgebiet an das FWO-System konnte ebenfalls Vollzug gemeldet werden. So wurde eine neue Leitung von der FWO-Fernleitung zwischen Steinbach/Wald und Haßlach bis zur Firma Wiegand in Betrieb genommen werden. Diese Leitung führt anschließend weiter zum Hochbehälter Lauenhain. Dieser Abschnitt soll im nächsten Jahr saniert werden.

Das Leitungssystem wurde 2014 von der Frankenwaldgruppe an die FWO abgegeben und wird nun seitens der FWO schrittweise ertüchtigt. Insgesamt hat die FWO bereits über vier Millionen Euro investiert. Vorsitzender Köhler dankte in diesem Zusammenhang der Firma Wiegand für das Entgegenkommen, die vorübergehend eine Übergangslösung auf dem Werksgelände akzeptiert hatte und damit einen Beitrag geleistet hat, Lauenhain weiter versorgen zu können.

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