Der Vorsitzende der Feuerwehr Tschirn, Günter Böhnlein, steht bei "seiner Wehr in Tschirn" seit 40 Jahren im aktiven Dienst. Nach seinem umfangreichen Tätigkeitsbericht in der Jahresversammlung zeichnete ihn der weitere Stellvertreter des Landrats, Bernd Steger (Freie Wähler), zusammen mit Kreisbrandrat Joachim Ranzenberger mit der Ehrennadel des Freistaats in Gold aus. Bernd Steger bezeichnete dabei die Feuerwehr Tschirn als "Bollwerk" des oberen Frankenwaldes, wobei die Führungsspitze gut harmoniere. Günter Böhnlein stehe seit vielen Jahren als Vorsitzender an der Spitze des Vereins und sorge für die idealen Bedingungen der aktiven Mannschaft, die wiederum vom Kommandanten Harald Schnappauf hervorragend geführt werde.
Kreisbrandrat Joachim Ranzenberger erinnerte auch an den Kreisfeuerwehrverband, wo beide an vorderster Front mitarbeiten. Der Geehrte meinte, dass seine Vorgehensweise und Prinzip immer ist: "Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden."
Böhnlein bezeichnete die Wehr als anerkannten Verein und Faktor in der Dorfgemeinschaft. "Die Bürger können sich immer darauf verlassen, dass ihnen geholfen wird, sei es bei Feuer, Unfällen, Ölspuren oder anderen Schadensereignissen." Darüber hinaus stehe die Feuerwehr als verlässlicher Partner bei Verkehrsregelungen, Festen und kirchlichen Veranstaltungen jederzeit bereit. In Zukunft müsse man sich verstärkt mit folgenden Punkten beschäftigen, sagte der Vorsitzende: Es müsse die Nachwuchsfrage bei rückläufigen Geburtenzahlen und mangelndem Interesse geklärt werden.
Kommandant Harald Schnappauf bezeichnete es als durchaus erfreulich, dass drei Kameraden die Ausbildung zum Atemschutzgeräteträger absolviert haben und die Atemschutztruppe ergänzen. Einschließlich der zehn Feuerwehr- Anwärter habe man 41 aktive Feuerwehrleute in Tschirn. Unter den 16 Einsätzen im vergangenen Jahr seien zahlreiche Verkehrssicherungen gewesen, so Schnappauf.