Kronach
Konzert

Erst anpacken, dann abrocken: Warum die Helfer von "Die Festung rockt" die eigentlichen Stars sind

Ohne sie gäbe es kein "Die Festung rockt": Rund 100 Helfer sind beim Kronacher Konzert im Einsatz - und das schon ein Jahr im Voraus.
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Zeltaufbau funktioniert nur mit guter Kommunikation: Kristina Fitz und Ferdinand Pezold sind im Festungsgraben am Werkeln. Fotos: Teresa Hirschberg
Zeltaufbau funktioniert nur mit guter Kommunikation: Kristina Fitz und Ferdinand Pezold sind im Festungsgraben am Werkeln. Fotos: Teresa Hirschberg
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Im Wallgraben der Festung Rosenberg werden schwere Geschütze aufgefahren. Für die Konzertreihe "Die Festung rockt" sind rund 100 freiwillige Helfer im Einsatz, die von Jahr zu Jahr ein noch besseres Burgspektakel abliefern wollen. Denn nach dem Festival ist immer vor dem Festival.

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Die Vorbereitung auf die zwölfte Ausgabe von "Die Festung rockt" startet nicht etwa erst mit dem Bühnenaufbau: Bands auswählen, anschreiben und buchen, Plakate erstellen, oder den Bandwettbewerb organisieren: Eigentlich war das junge 25-köpfige Team schon seit fast einem Jahr mit der Planung beschäftigt, bevor am Dienstag die ersten Zeltstangen ineinander gesteckt wurden.

Beim Festival Verantwortung übernehmen

Die Gruppe setzt sich aus freiwilligen Helfern und Mitarbeitern des "Struwwelpeters" zusammen. Leiter Samuel Rauch geht es vor allem darum, dass seine jungen Kollegen Verantwortung übernehmen. Am Samstag (25.5.2018) werden den Jugendlichen jeweils fünf Helfer unterstellt, deren Arbeit sie während der Schichten an Ausschank, Einlass oder im Backstage-Bereich koordinieren.

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Ferdinand Pezold zählt zu den erfahrenen Helfern, war bereits beim allerersten Konzert dabei. Damals kamen rund 600 Besucher zur Festung, diesmal sind es 2000 mehr. "Ich bin voll reingewachsen", sagt der 28-Jährige, der zum Bühnenteam gehört. "Als Helfer habe ich Einblicke ins Festival, die sonst keiner bekommt."

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Seine 17-jährige Kollegin Lea Wolf erlebt den Trubel am Einlass dagegen zum ersten Mal mit. Dass das Team nach jedem Konzertwochenende die eigenen Stärken und Schwächen analysiert, macht für sie das Erfolgsrezept aus: "Wir versuchen seit 2007, uns zu steigern und Fehler auszumerzen. Und es funktioniert: Wir werden immer größer und besser!"

 

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