Ein Anwohner aus dem Umfeld des Schützenplatzes hatte gegen den 2016er-Bescheid der Stadt Kronach zum Freischießen geklagt. Diese Klage läuft noch, eine weitere gegen den aktuellen Bescheid für 2018 kommt nun hinzu.

Sowohl das Verwaltungsgericht Bayreuth als auch die Stadtverwaltung Kronach bestätigten am Freitag auf unsere Nachfrage den Eingang einer entsprechenden Klage. In dem städtischen Bescheid geht es um die Festlegungen für den Festbetrieb. Hierfür hatten die Schützen im Einklang mit der Stadtverwaltung heuer bereits weitere Zugeständnisse gemacht und ihre früheren XXL-Nächte entschärft.
Hauptamtsleiter Stefan Wicklein stellte fest, dass die neue Klage nun wohl den formellen Weg durchlaufen werde. Das bestätigte das Gericht. Vizepräsidentin Angelika Janßen hielt fest, dass zumindest bis Freitagmittag kein Eilantrag zur Klage eingegangen sei. Das Gericht müsse daher nicht sofort handeln. Zum jetzigen Stand bedeute das, dass die Klage keine Auswirkungen auf den Verlauf des Kronacher Freischießens 2018 nehmen wird.