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Tettau
Gemeinderat

Einstimmiger Beschluss und eine Überraschung

Die Gemeinde Tettau hat die Voraussetzung für den Neubau einer Lagerhalle mit Büroeinbau geschaffen.
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Zwischen Kleintettau und Tettau kann die Lücke im Industriegebiet geschlossen werden. Der Gemeinderat schaffte in einen "Schnellakt" die Voraussetzung für die Ansiedlung weiterer Firmen. Michael Wunder
Zwischen Kleintettau und Tettau kann die Lücke im Industriegebiet geschlossen werden. Der Gemeinderat schaffte in einen "Schnellakt" die Voraussetzung für die Ansiedlung weiterer Firmen. Michael Wunder
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Zwei Tage vor Weihnachten wurde der Satzungsbeschluss für den Bebauungsplan im Gemeinderat einstimmig beschlossen und der Bauantrag der Firma Gramß Kunststoffverarbeitung GmbH befürwortet. Norbert Köhler vom Büro ivs aus Kronach stellte vorher die Stellungnahmen der Träger öffentlicher Belange vor. Viele davon haben dabei auf die frühzeitige Beteiligung verwiesen. Außerdem ist es recht einfach, weil neben den drei bereits vorhandenen Betrieben keine Erschließungsstraßen notwendig sind. Diese hat die Gemeinde bereits vor Jahren gebaut. Bei einer weiteren Bebauung müssten lediglich neue Hydranten gesetzt und in den vorhandenen Plan eingefügt werden. Dies forderte sowohl die Kreisbrandinspektion als auch das Referat Öffentliche Sicherheit und Ordnung vom Landratsamt.
Der Bauernverband wie auch das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten wiesen darauf hin, dass die Zufahrten zu den Land- und Forstwirtschaftlichen Flächen gewährleistet sein muss. Dies stellt aber laut dem Planer kein Problem dar, zumal für das elf Hektar große Gebiet nur noch fünf Hektar zur Verfügung stünden. Wegen emissionsrechtlicher Gründe dürfen im Industriegebiet Hammerbühl keine Wohnungen für Firmenangehörige oder Bereitschaftsdienste zugelassen werden.
Die Polizeiinspektion Ludwigsstadt regte an, das Ortsschild auf der Gemeindeverbindungsstraße Tettau nach Kleintettau zu verlegen, um ein gefahrenloses Abbiegen zu gewährleisten. Bürgermeister Peter Ebertsch (BfT) dankte allen Beteiligten, dass man den Bebauungsplan noch vor Weihnachten verabschieden konnte. "Wir haben die formellen Voraussetzungen für den Firmennaubau geschaffen und setzten auch weiterhin auf ein partnerschaftliches Verhältnis zu den Betrieben", sagte Peter Ebertsch. Insgesamt habe man in 16 Sitzungen die anstehenden Themen zeitnah behandelt und die Gemeinde Tettau weiter nach vorne gebracht, zeigte sich der Bürgermeister zum Ende des Jahres zufrieden.
Gemeinderat Carl August Heinz hatte am Ende des öffentlichen Teils der Sitzung noch eine Überraschung parat. Für das Glasunternehmen hatte er einen Scheck in Höhe von 22 222 Euro für die Gemeinde im Gepäck. Wie er bei der Übergabe betonte, soll dabei die Hälfte in die Kapitalstiftung "Unser Markt Tettau" fließen, die anderen 11 111 Euro kann die Gemeinde für sofortige Ausgaben verwenden.
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