Steinwiesen
Neujahrsempfang

Ein herzliches Vergelt`s Gott beim Neujahrsempfang in Steinwiesen

Es ist eine liebgewonnene Tradition geworden, mit einem Neujahrsempfang im Pfarrsaal all den unermüdlichen ehrenamtlichen Mitarbeitern der Pfarrei St. Marien in Steinwiesen zu danken. Mit Stolz erfüllte es Pfarrer Richard F. Reis, dass er sich voll und ganz auf seine Helfer verlassen.
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Richard Reis bei seiner Laudatio für die ehrenamtlichen Helfer und Helferinnen beim Neujahrsempfang 2016. Im Hintergrund ein Teil der Bläsergruppe des Musikvereins Steinwiesen, die die Feier musikalisch umrahmten. Foto: Susanne Deuerling
Richard Reis bei seiner Laudatio für die ehrenamtlichen Helfer und Helferinnen beim Neujahrsempfang 2016. Im Hintergrund ein Teil der Bläsergruppe des Musikvereins Steinwiesen, die die Feier musikalisch umrahmten. Foto: Susanne Deuerling
"Ohne sie alle, die ihre Zeit opfern, hätten wir das Jahr 2015 nicht geschafft", lobte Pfarrer Reis die Frauen und Männer, die oftmals ganz leise im Hintergrund wertvolle Arbeit für die Pfarrei leisten. "Dafür reicht nicht nur ein ,Danke' sondern ein großes ,Vergelt`s Gott', denn der Herrgott selbst vergelte euch euren Dienst, eure Arbeit, euer Mitdenken und Mittun", sagte der Pfarrer. Auch der Kommune mit Bürgermeister Gerhard Wunder an der Spitze sagte Pfarrer Reis einen großen Dank. Es gibt nur ein "Gemeinsam" der Pfarrei mit der Kommune und umgekehrt. Denn nur zusammen kann viel geschaffen werden zum Wohle aller. Er ging auch auf das monatliche Friedensgebet in der Pfarrkirche Mariae Geburt ein, denn die Pfarrei, das Land, die ganze Welt brauche Heil und Frieden.

Kirchenpfleger Walter Schmittdorsch war froh, dass die Kirchenrenovierung nun so weit fertig gestellt ist. Für das Jahr 2016 ist nun noch der Kirchenvorplatz geplant.
"Wir müssen vor allem unserm Herrgott danken, dass er die Arbeiter bei den umfangreichen und teilweise nicht leichten Arbeiten vor Unfällen und Verletzungen bewahrt hat", sagte Schmittdorsch. Er lobte seine "Mitstreiter" in der Kirchenverwaltung und dankte vor allem Pfarrer Reis für seinen unermüdlichen Einsatz nicht nur in Steinwiesen, Nordhalben und Nurn sondern im gesamten Seelsorgebereich. Für Pfarrgemeinderatsvorsitzenden Klaus Wunder liegt der Grund für das gute Gelingen das ganze Jahr über auch in der guten Zusammenarbeit der einzelnen kirchlichen Gremien in der Pfarrei. Hier schloss er auch das Seniorentreffteam mit ein, denn die Seniorennachmittage sind ein fester Bestandteil des kirchlichen Lebens.

Zweiter Bürgermeister Bruno Beierlorzer meinte, dass es trotz "kleiner Konflikte in den Gedankengängen" eine positive Zusammenarbeit der Kommune und der Pfarrei gegeben hat und auch weiterhin geben werde. Er ging auf die geplanten Arbeiten für 2016 ein. Nicht nur der Kirchenvorplatz wird nun in Angriff genommen, sondern auch der Umbau des Pfarrzentrums mit einem Fahrstuhl, einer Behindertentoilette und dem aus Brandschutzgründen vorgeschriebenen Notausgang. "Im nächsten Jahr wird es die Bühne wie wir sie heute sehen, nicht mehr geben", versicherte Beierlorzer. Das Gebäude werde "öffentlicher" und werde dann sicher noch mehr und intensiver genutzt. Allerdings müsse man sich an die Auflagen der Regierung von Oberfranken halten, bei der Planung habe man nicht sehr viel Einfluss. "Ein Stück weit müssen wir uns fügen, wenn wir Geld und Zuschüsse haben wollen", meinte der zweite Bürgermeister.

Umrahmt wurde der offizielle Teil von der Bläsergruppe des Musikvereins Steinwiesen unter der Leitung von Dirigent Wolfgang Schrepfer. Dem Neujahrsempfang war ein Dankgottesdienst in Pfarrkirche Mariae Geburt vorausgegangen, den Pfarrer Richard F. Reis zusammen mit Dekan Thomas Hauth zelebrierten.
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