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Kleintettau
Einweihung

Ein Bistro ergänzt das Tropenhaus in Kleintettau

Die Besucher von "Klein Eden" finden jetzt auch eine Einkehrmöglichkeit. 250 000 Euro investierte die Gemeinde.
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Mit dem Bistro, das an das Tropenhaus "Klein Eden" direkt angrenzt, wurde nun für Einheimische und für die Besucher eine Einkehrmöglichkeit geschaffen. Veronika Schadeck
Mit dem Bistro, das an das Tropenhaus "Klein Eden" direkt angrenzt, wurde nun für Einheimische und für die Besucher eine Einkehrmöglichkeit geschaffen. Veronika Schadeck
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Mit einer nur knapp drei Monate langen Bauzeit wurde am Tropenhaus "Klein Eden" eine Einkehrmöglichkeit geschaffen. Am Donnerstagmittag wurde das "Bistro am Tropenhaus" eingeweiht.

Geschaffen wurde ein Bistro mit überschaubaren Plätzen. Den Ausführungen von Peter Ebertsch zufolge möchte der Markt Tettau als Träger des Projekts sowohl für die Besucher des Tropenhauses wie für weitere Touristen und auch für die heimische Bevölkerung frische, gesunde und regionale Snacks anbieten. "Wir wollen weg vom typischen Imbissbudenimage." Seinen Worten zufolge sollen ortsansässige Bäckereien und Metzgereien, die Tourismusschule Kronach, Handwerk und Kultur sowie die Marketinggesellschaft für die fränkische Rennsteig-Region eingebunden werden. "Wir wollen in Kombination heimische Produkte mit den Spezialitäten des Tropenhauses vermarkten!" Er betonte, dass das Bistro keine Konkurrenz zur heimischen Gastronomie darstelle, sondern eine Bereicherung und sinnvolle Ergänzung für das Leuchtturmprojekt Tropenhaus sei.

Bürgermeister Peter Ebertsch verglich die Planungen und die Bauphase mit einer Achterbahn. Es wurde überlegt, ob die Gemeinde in das Projekt einsteigen und neue Erfahrungen sammeln sollte. Auf der Strecke bis zur Vollendung des Bistros hätten ihn, ähnlich wie in einer Achterbahn, Gefühle der Vorfreude, aber auch der Anspannung und manchmal sogar Panik übermannt.

Ebertsch erinnerte an den schon seit längerer Zeit gehegten Grundgedanken, eine Einkehrmöglichkeit für die Besucher des Tropenhauses zu schaffen. Ausschlaggebend für den Startschuss seien letzten Endes eine Gästebefragung der Tourismusschule Kronach sowie freie Mittel in dem Bundesprogramm "Land(auf)Schwung" gewesen.

Der Bürgermeister sprach von einer "rasanten Fahrt", denn das Projekt musste bis zum Ende des Jahres 2019 abgeschlossen sein, um in den Genuss der Förderungen in Höhe von 200 000 Euro zu kommen. Er betonte, dass die Gemeinde das 250 000 Euro teure Projekt nie in Eigenregie hätte stemmen können.

In diesem Zusammenhang bedankte sich der Bürgermeister bei Herbert Baumann von Wintergarten Baumann, der die Bauleitplanung innehatte. Weiterer Dank galt allen Beteiligten und dem Landratsamt Kronach für die zahlreichen Abstimmungspläne.

Erleichterung war seiner Stimme zu entnehmen, als er davon sprach, dass er während der Bauphase permanent auf keinerlei unvorhergesehene Störungen gehofft hatte. Die Gemeinde als Träger sei ein hohes Risiko eingegangen. "Ich möchte nicht wissen, was gewesen wäre, wenn unser Bistro nicht fertig geworden wäre und wir dadurch die Fördergelder verloren hätten!"

Landrat Klaus Löffler wies darauf hin, dass es ihm ein Anliegen sei, das Tropenhaus gemeinsam mit anderen Mitstreitern weiterzuentwickeln. Dafür benötige man Netzwerke, Verbündete und Menschen, die diesen Weg mitgehen wollen. Er ging auf Projekte der Regionalentwicklung im Tettauer Winkel, wie beispielsweise "Klein Eden" und das Europäische Flakonglasmuseum ein. Sein besonderer Dank galt dem ehemaligen Regionalmanager Willi Fehn, der diese Projekte von Anfang an mit betreut habe, und Susanne Faller, die mittlerweile diese Aufgaben im Regionalmanagement übernommen hat. Ein Dank ging zudem an den Landwirtschaftsoberrat Klaus Schiffer-Weigand vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Münchberg für den Erhalt der Fördergelder.

Pfarrer Karl-Heinz Jentsch nahm schließlich die Weihe vor. Jetzt geht es darum, einen guten Pächter zu finden, damit dieses Bistro mit Leben erfüllt wird.

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