Teuschnitz
Fasching

Drei tolle Abende in Teuschnitz

Was die Narren beiden Büttenabenden in der Arnikastadt auf die Bühne zauberten, war zum Teil fernsehreif.
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Ein Feuerwerk an witzigen Darbietungen in toller Kostümierung brannten die Narren in Teuschnitz ab. Paul Hader
Ein Feuerwerk an witzigen Darbietungen in toller Kostümierung brannten die Narren in Teuschnitz ab. Paul Hader
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Eine tolle Show boten die drei Büttenabende in Teuschnitz. Bereits beim dreistündigen Kartenvorverkauf waren die sechshundert Karten vergriffen. Aus dem gesamten Landkreisgebiet waren die Besucher gekommen, unter anderem auch befreundete Faschingsgesellschaften. Mehr als einhundertfünfzig Teilnehmer vor und hinter der Bühne begeisterten dabei mit Witz und akrobatischen Einlagen. Publikumslieblinge und Bühnenfrischlinge sorgten für eine Bombenstimmung.

Eindrucksvoll war das Bühnenbild mit stimmigen Licht-, Ton- und Feuereffekten. Charmant und witzig führte abermals Stephanus Neubauer als Moderator durch das Programm. Eröffnet wurden die Abende durch die hübschen Funkenmariechen des DLRG-Stützpunktes Teuschnitz, die einen feurigen Gardetanz zeigten. Die zwölfjährige Nelly berichtete von ihrem Schultag in Kronach. Das Frühaufstehen um 5.30 Uhr, die Busfahrt und ihr Dialekt machen ihr zu schaffen. Aus diesen Kindern kann nichts werden ...

Einen Wunsch hatten die Kindergartenkinder nach einem Traum, nämlich einmal ein Cowboy zu sein. Die erste Prüfung war Reiten, die zweite Schießen und die dritte Lassowerfen. Alle Prüfungen meisterten sie mit Bravour.

Einen lustigen Sketch zeigte das Jugendrotkreuz nach dem Märchen "Hänsel und Gretel". Die Arnika spielte hier eine besondere Rolle. Die "Dance Kids" gaben eine Vorstellung über die Bankräuber, dass demnächst bei den Banken nichts mehr zu holen ist. Irgendwann braucht man dort keine Berater mehr. Sie wirbelten einen Tanz auf die Bühne unter dem Motto "The Sound of the Police".

"Bad Simarua"

Die Kinder- und Jugendfeuerwehr zeigten eine sehenswerte Schwarzlichtshow. Ein Knaller kam von der "goldenen Neun". Sie eröffnete das Kurbad "Bad Simarua". Bei der Anmeldung stifteten die nicht mehr taktfesten Kurgäste allerlei Verwirrung. Es folgten die "Nousnbärla" mit einer Tanzaufführung mit Musik "Alice im Wunderland".

Weiter ging es mit dem Altmeister und vielleicht künftigen Kultusminister Peter Goihl. Früher war es in der Schule anders. Die Erziehung von heute ist im Vergleich zu gestern katastrophal. Was soll aus dieser Jugend werden?

Ein weiterer Höhepunkt war der Auftritt von M-A-B-U-F mit Tanzaufführungen, Reden und einem Sketch. Ihr Thema: Der Ton macht die Musik. Unter anderem berichteten sie über Teuschnitzer Geschehnisse. Vor allem fiel ihnen auf, dass der Geschäftsstellenleiter der Stadt, Weber, der Bürgermeisterin Weber den ganzen Tag hinterherläuft.

Ein Luftpumpenorchester

Der absolute Höhepunkt war ein fernsehreifer Auftritt der DAN. Ihre Tanzeinlagen mit ihren schönen Kostümen waren ein Volltreffer. Der letzte Teil des Programms begann mit "den Nochbern". Sie präsentierten ein Luftpumpenorchester mit der Tritsch-Tratsch-Polka von Johann Strauß.

Dann fand eine große Ehrung statt. Michael Strasser und Eugen Glöckl überreichten an den Moderator Stephanus Neubauer und an Frank Jakob von den drei Königen den Orden des Fränkischen Sängerverbandes. Damit wurden die jahrzehntelangen ehrenamtlichen Arbeiten der beiden besonders gewürdigt. Die "3 Könige" durchleuchteten das Geschehen der Stadt, das zur Zeit einer Baustelle gleicht.

Den Abschluss machten "die Stoudtmala". Mit ihren goldenen Flügeln verwandelten sie sich in ägyptische Königinnen. Wie alle Jahre sorgte die Stadtkapelle Teuschnitz vor und während der Pausen für die richtige Stimmung. Beim Finale wurden die Teilnehmer mit tosendem Applaus verabschiedet.

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