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Dorferneuerung in Burkersdorf kann kommen

Für die Neugestaltung inBurkersdorf hat Küps den Förderbescheid in Höhe von fast einer Million Euro erhalten. Künftig gibt es einen Ehrenamtspreis.
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Für die Dorferneuerung in Burkersdorf gab es einen Zuwendungsbescheid. Im Rahmen dieser Maßnahme wird auch die Burgkunstadter Straße saniert.  Foto: Veronika Schadeck
Für die Dorferneuerung in Burkersdorf gab es einen Zuwendungsbescheid. Im Rahmen dieser Maßnahme wird auch die Burgkunstadter Straße saniert. Foto: Veronika Schadeck

Es gibt Geld für die Dorferneuerung in Burkersdorf. Am 3. September hat die Gemeinde hierfür den Zuwendungsbescheid erhalten. Das teilte Bürgermeister Bernd Rebhan (CSU) am Dienstagabend seinen Mandatsträgern in der Gemeinderatssitzung mit.

Die Gesamtzuwendung des Freistaats Bayern beläuft sich für diese Maßnahme auf 994 194 Euro. Im Finanzplan sind für die Dorferneuerung Burkersdorf insgesamt 1 178 078 Euro vorgesehen. Es sollen Projekte wie der Ausbau und die Gestaltung der Burgkunstadter Straße mit Anlegen von Parkplätzen, der Ausbau der Straße "Am Bach", der Verbindungsweg zwischen Burgkunstadter Straße und "Am Bach", die Errichtung von Parkplätzen am Friedhof und die Neugestaltung des ehemaligen Pfarrgartens vorgenommen werden.

Banken stiften Preisgeld

Ein Punkt war die Einführung eines Ehrenamtspreises. Küps will künftig damit aktive Bürger unterstützen, die sich für ihre Gemeinde einbringen. Dies soll mithilfe einer Verleihung von einem Ehrenamtspreis geschehen. Hierfür gab das Gremium einstimmig grünes Licht.

Zuvor informierte der Bürgermeister über eine Zusage der beiden örtlichen Banken, nämlich ab dem Jahre 2019 jedes Jahr jeweils 250 Euro für einen Ehrenamtspreis zu stiften.

Der Gesamtbetrag soll jeweils an eine Person oder an eine Gruppe in Küps ausgehändigt werden. Vorschläge können von allen Mitgliedern des Marktgemeinderates und von den Ortssprechern eingereicht werden. Über den Preisträger soll in nichtöffentlicher Sitzung entschieden werden. Eine entsprechende Jury aus dem Gremium soll dafür gebildet werden.

Dieter Lau (SPD) bezeichnete das Vorhaben als erfreulich. Er gab zu bedenken, dass sich dadurch auch einige Küpser Bürger, die sich ehrenamtlich engagieren, benachteiligt fühlen könnten. Das Gremium sollte aufpassen, dass "nicht der eine Bürger gelobt wird und sich dafür zehn andere ärgern."

Ursula Eberle-Berlips (CSU) meinte dagegen: "Es geht um die Stärkung und Würdigung des Ehrenamts." Auch Eugen Geuther (FW) stand der Einführung eines Ehrenamtspreises positiv gegenüber. Er bemerkte aber zusätzlich: "Mit so etwas wird immer jemand geärgert."

Gasthaus wird abgebrochen

Ein weiteres Thema war das Leerstandsmanagement. Hier wies der Bürgermeister darauf hin, dass für die Beseitigung des ehemaligen Gasthauses Hofmann in Johannisthal die Firma Gaus GmH/Unterwellenborn zum Preis von 67 500 v beauftragt wurde. Die Abbrucharbeiten haben bereits begonnen.

In diesem Zusammenhang nannte er weitere Projekte, die derzeit im Rahmen der Förderoffensive Nordostbayern angemeldet wurden. Darunter fallen unter anderem in Au die Sanierung der alten Schule, in Burkersdorf der Erwerb und Abriss der Gebäuderuine Ruhstein 4, der Abbruch des ehemaligen Vereinsheims (Ruhstein 19), in Hain der Erwerb und Abbruch des Anwesens Eggenberg 4, in Küps das Obere Schloss sowie das Weidmannshaus.

Er informierte zudem über die Beschlüsse der nichtöffentlichen Sitzung. Demnach bewilligte das Gremium einen Zuschussantrag der Katholischen Kirchenstiftung zur Sanierung des Kindergartens in Johannisthal. Die Gemeinde gibt einen Zuschuss in Höhe von zehn Prozent der Investitionskosten. Das ist ein Betrag in Höhe von 1660 Euro. Weiterhin beauftragte die Gemeinde das Büro für Städtebau und Bauleitplanung Wittmann, Valier und Partner GbR Bamberg für die Durchführung eines integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzepts (ISEK) sowie für ein Gemeindeentwicklungskonzept (GEK).

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