Laden...
Wallenfels
Bauausschuss

Die Wallenfelser Straßen sollen saniert werden

In Wallenfels wartet viel Arbeit auf die Straßenbauer. 15 von 76 Straßen schnitten bei der Begutachtung ganz schlecht ab.
Artikel drucken Artikel einbetten
Die Straße "Am Fallenholz" steht deshalb gemeinsam mit der Zufahrt nach Geuser ganz oben auf der Prioritätenliste.  Foto: pr
Die Straße "Am Fallenholz" steht deshalb gemeinsam mit der Zufahrt nach Geuser ganz oben auf der Prioritätenliste. Foto: pr

Die Stadt Wallenfels will in den kommenden Jahren das Netz ihrer Gemeindestraßen sanieren. In seiner jüngsten Sitzung einigte sich der Bauausschuss des Stadtrates auf ein entsprechendes Vorgehen. "Mit der Abschaffung der Straßenausbaubeiträge wurde die entscheidende Bremse für eine Erneuerung der Straßen und Wege gelöst", erklärte Bürgermeister Jens Korn.

Nachdem aktuell die Arbeiten zur Erneuerung der Lamitztalstraße von Schnappenhammer nach Wolfersgrün kurz vor dem Abschluss stehen, sollen als nächste Projekte das "Fallenholz" in Wallenfels und die Einfahrt von der Kreisstraße KC 31 nach Geuser angepackt werden. Einstimmig beauftragte der Bauausschuss Bürgermeister und Verwaltung, dafür die Planungen in die Wege zu leiten.

Grundlage für die Entscheidung des Bauausschusses war eine Prioritätenliste, die von der Stadtverwaltung gemeinsam mit den Infrastrukturreferenten des Stadtrates, Marco Fischer (FW) und Gerd Köhlmann (SPD), erstellt wurde. Dazu wurden die über 40 Kilometer Gemeindestraßen befahren und bewertet. 15 der insgesamt 76 Straßen und Straßenabschnitte wurden mit der schlechtesten Note bewertet. "Wir haben in den kommenden Jahren also einiges zu tun", erklärte Bürgermeister Jens Korn bei der Sitzung.

Auf Nachfrage von Bernd Stöcker (CSU) nahm Geschäftsleiter Frank Jakob Stellung zum Stand der Sanierung der Strecke zwischen Lorchenmühle und der Hinteren Schnaid. "Die Straße ist in einem ganz schlechten Zustand und wir stehen bei den Bürgern im Wort", so Stöcker. Wie Jakob erklärte, werden aktuell die Unterlagen für das Förderverfahren bei der Regierung zusammengestellt. Im Rahmen eines Ortstermins nahm der Bauausschuss den Friedhof in der Schnaid in Augenschein. Dabei wurde deutlich, dass angesichts des Zustands der Geländer dringender Handlungsbedarf besteht. Die Mitglieder des Ausschusses beauftragten den Bauhof, in den nächsten Wochen für mehr Sicherheit zu sorgen. Ebenfalls erneuert werden soll die Einfriedung. Unterschiedlicher Ansicht waren die Räte zunächst, ob der Zaun weiterhin aus Holz oder aus Metall gefertigt sein soll. Nach der Einschätzung von Ausschussmitglied Kersten Schöttner (CSU), dass Lärchen- oder Douglasienholz rund 20 Jahre Lebensdauer garantiere, schlossen sich die Räte dieser Haltung eindeutig an.

Bei ihrer nächsten Ortsbesichtigung sprachen sich die Räte dafür aus, das Wartehäuschen an der Haltestelle Schnappenhammer zurückzubauen. Es befindet sich in einem schlechten Zustand. Ein Haltepunkt soll dort ohne Unterstand weiterbestehen. Stadtrat Marco Fischer aus Schnappenhammer berichtete seinen Kollegen, dass die Haltestelle kaum angenommen werde. Die Kinder stiegen schon an der Abzweigung Richtung Kleinthiemitz in die Schulbusse. "Es macht viel mehr Sinn, dort ein Häuschen zu haben", so Fischer. Die Verwaltung soll nun entsprechende Fördermöglichkeiten prüfen.

Kommentare (0)

was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren