Kronach
Begegnung

Die Sprache war keine Barriere

Die Flüchtlingshilfe Kronach veranstaltete ein erstes multikulturelles Treffen. Weitere sollen folgen.
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Das gemeinsame Tanzen machte allen Spaß. Fotos: Maria Löffler
Das gemeinsame Tanzen machte allen Spaß. Fotos: Maria Löffler
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"Gemeinsam statt einsam", oder "Hand in Hand" - so oder vielleicht doch ganz anders soll der "zündende Name" für die kommenden multikulturellen Treffen der Kronacher Flüchtlingshilfe lauten. Beim ersten "Beschnuppern" trafen sich etwa 25 Teilnehmer im Amt für Landwirtschaft, um zusammen zu essen, zu reden und zu tanzen.

Und das Ganze war nicht als einmaliges Erlebnis gedacht, sondern soll zur festen Einrichtung werden. Das jedenfalls wünschen sich Barbara Heinlein und Maria Gerstner, die Mitinitatorinnen dieses Treffens.

Unter dem Motto: "Wie können wir unsere Dienstagabende gestalten?", fasste Maria Gerstner die Ideen zusammen und richtete die Frage an alle im Raum. Schnell wurde dabei klar, dass Musik, Tanz und gemeinsames Kochen an oberster Stelle stehen sollten. Kinobesuche oder Filmabende, Geschichten aus den unterschiedlichen Ländern hören, Demokratie und Wahlen erklären, Bräuche kennenlernen, Spiele spielen usw.

Nicht nur die Initiatorinnen freuten sich über die Vielzahl an Vorschlägen. Eine kurze Vorstellungsrunde zeigte, dass die Teilnehmer mit Migrationshintergrund fast ausschließlich aus Syrien und Afghanistan stammten. Allerdings schien es kaum eine Sprachbarriere zu geben, denn ein munteres Durcheinander an Sprachen und Dialekten durchschwirrte den Raum.

"Es soll hier ein bunter, lebendiger und vor allem lustiger Treffpunkt werden," schwärmte Barbara Heinlein. "Wir wollen die Menschen in Kronach mitnehmen, man soll sich kennenlernen. Jeder bringt etwas mit aus seiner Kultur. Da können wir uns doch zusammentun und sehen, ob etwas Gutes daraus wird."



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