Kronach
Grundsatzbeschluss

Die Kronacher Berufsschule soll generalsaniert werden

Der Kronacher Kreistag hat einstimmig beschlossen, die Sanierung der Berufsschule in der Prioritätenliste nach oben zu setzen.
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Die Kronacher Berufsschule soll demnächst umfassend saniert werden. Foto: Archiv
Die Kronacher Berufsschule soll demnächst umfassend saniert werden. Foto: Archiv

"Wir wollen damit auch ein Signal setzen und die duale Ausbildung stärken", kommentierte Landrat Klaus Löffler (CSU) den einstimmigen Grundsatzbeschluss des Kreistags, die Lorenz-Kaim-Berufsschule in der Siechenangerstraße umfassend zu modernisieren.

Das hat der Ausschuss für Kultur, Schule und Sport zur Berufsschule gesagt

"Wir bilden die Fachkräfte aus, die die Probleme der Unternehmen von morgen lösen", warb Schulleiter Rudolf Schirmer für die Schulform, die in den vergangenen Jahren sehr große Veränderungen erlebt habe.

"Aus dem Klassenraumkonzept wird ein Konzept der integrierten Fachräume, in denen man die Arbeit in einem Unternehmen nachbildet", nannte Schirmer ein Beispiel, was ein Umbau bewirken könnte. Aber nicht nur konzeptionell, sondern auch praktisch müsse am von 1969 bis 1980 erbauten Gebäude etwas getan werden. "Für unsere Bäcker, Metzger oder Gastronomen haben wir derzeit 25 Kühlschränke, die sich auf fünf Räume verteilen. Das soll zusammengelegt werden."


Die Fraktionen reagierten positiv. "Wenn wir die Schule effizienter machen können, sollten wir das tun", sagte Bernd Liebhardt (CSU). "Es ist höchste Eisenbahn. Die Berufsschule steht in direkter Konkurrenz zu anderen Berufsschulen", merkte Stefan Wicklein (FW) an. Richard Rauh (SPD): "Das ist uns ein Herzensanliegen. Lasst den Startschuss geben, zwei Drittel der Beschäftigen arbeiten im Kreis im produzierenden Gewerbe." Edith Memmel (Grüne) erinnerte: "Die Schule leistet viel für Flüchtlinge und Menschen ohne Ausbildung."


Splitter aus dem Kreistag

Solarparke Die Anträge der Stadt Ludwigsstadt und des Marktes Mitwitz, Flächen zum Bau von Solarparken aus dem Landschaftsschutzgebieten "Frankenwald" und "Roter Bühl" herauszulösen, wurden offiziell abgelehnt. Die beiden abwesenden Kreisräte von Grünen und Frauenliste sowie Hans-Peter Laschka (CSU), Timo Ehrhardt, Egon Herrmann und Gaby Schülein (alle SPD) stimmten dem Grundsatzbeschluss, dies zukünftig immer zu tun, aber nicht zu.

Klima Matthias Rudolph (Grüne) regte an, im Landkreis ein Klimaschutzmanagement einzurichten. Dafür gebe es derzeit viele Zuschüsse.

Ebenfalls im Kreistag: Neubau des Landratsamtes bleibt Thema

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