Weißenbrunn
Tradition

Das Bier floss aus der Jungfernkättl

Im Bierdorf Weißenbrunn herrschte zum Kerwassonntag beste Stimmung.
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Und wieder floss der begehrte Gerstensaft in Strömen aus dem steinernen Wahrzeichen "Jungferkättl".
Und wieder floss der begehrte Gerstensaft in Strömen aus dem steinernen Wahrzeichen "Jungferkättl".
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Im Bierdorf herrschte am gestrigen Kerwassonntag wahre Oktoberfeststimmung. Zum großen Festumzug am Nachmittag säumten Hunderte von Zuschauern, wenn nicht sogar über tausend Besucher die Braustraße und den Festplatz "Paradies".

Steinernes Wahrzeichen

Bei Kaiserwetter zogen die Zechpaare, angeführt vom Musikverein Weißenbrunn unter Leitung von Marco Plitzner durch die Straßen. Zwischenstopp machte man am Dorfbrunnen, dem steinernen Wahrzeichen des Bierdorfes, der "Jungfernkättl". Aus ihrer Brust fließt nur zum Kerwa-Umzug, Bier - ein Höhepunkt und eine Einzigartigkeit im Bierdorf.

Zu den Klängen des "Weißenbrunner Liedes" wurde gesungen, und die Kellner schenkten eifrig Gerstensaft aus. So gestärkt ging es dann zum Tanz ins "Paradies". Interessant und spannend ist dabei immer der Bändertanz um den Kirchweihbaum, bei dem die Mädels und Burschen mit rot-weißen Bändern während des Tanzes ein rot-weißes Rautenmuster zur Zierde des Baumes flechten.

Für dieses Kunstwerk sowie für weitere Tanzvorführungen der Trachtler und Dirndl gab es auch heuer wieder großen Beifall. Die Kerwa begann schon am Donnerstag mit dem Kerwa-Ausgraben. Freitag und Samstag war jeweils ein großes Rahmenprogramm im "Paradies" geboten.

An fünf Tagen erlebte Weißenbrunn kulinarische Spezialitäten und kulturelle Höhepunkteund es herrschte beste Stimmung. Die Kirchweihgesellschaft hatte ein gelungenes Fest auf die Beine gestellt.

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