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Hubertushöhe
Wettstreit

Dackel rennen auf der Hubertushöhe um die Wurst

Dackel rannten am Sonntagnachmittag auf der Hubertushöhe um die Wette. Trotz des schlechten Wetters kamen viele Teilnehmer und Besucher aus ganz Franken.
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Letzte Einweisungen bevor es losgeht. Einfach geradeaus über die Ziellinie, wenn das so einfach wäre. Bei so vielen anderen Hunden ist man schnell abgelenkt. Foto: Mariell Dörrschmidt
Letzte Einweisungen bevor es losgeht. Einfach geradeaus über die Ziellinie, wenn das so einfach wäre. Bei so vielen anderen Hunden ist man schnell abgelenkt. Foto: Mariell Dörrschmidt
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Zahlreiche Dackel waren am Sonntagnachmittag zusammen mit ihren Herrchen auf der Hubertushöhe anzutreffen. Herausgeputzt und in bester Form mit dem schönsten Dackelblick könnte man beinahe annehmen, es geht um einen Schönheitspreis. Aber nein, hier geht es wieder mal um die Wurst - denn die Dackel stehen zum Rennen bereit.

Auch wenn die Besitzer entspannt sind und mehr Spaß als Wettbewerbsgeist am Dackelrennen haben, so werden die Hunde beim Anblick der vielen Mitstreiter dann kurz vor dem Start doch noch etwas unruhig. Schließlich trifft man nicht alle Tage seine Geschwister aus demselben Wurf oder vielleicht auch den einen oder anderen unbeliebten Hundeschulfreund. So kann es auch schon mal vorkommen, dass Streitigkeiten während des Rennens dringend geregelt werden müssen und die Ziellinie dabei ganz in Vergessenheit gerät. Aber hauptsächlich liefern sich die Dackeldamen und -herren mit größter Freude ein sportliches und faires Rennen.

Vier Gruppen

In vier verschiedenen Gruppen, von der Baby- bis zur Seniorenklasse, werden die Dackel zum Rennen eingeteilt. Auf Sieger und Platzierte warten prächtige Pokale, Urkunden, Sachpreise und schließlich bekommt jeder Dackel - egal, ob als Frühstarter, Langsamrenner oder Umwegläufer - eine Belohnungswurst versprochen.

Frankenwaldsieger wurde in diesem Jahr wieder Joschi oder auch mit ganzem Namen Immo von Schloss Rosenau. Dieser lieferte sich genau wie im vergangenen Jahr ein spannendes Entscheidungsrennen mit seinem besten Freund Toni El Paso von den Tonbergspatzen. Sein stolzes Herrchen Lothar Silzer aus Meeder bei Coburg nahm zum zweiten Mal mit seinem Dackel am Wettrennen teil und räumte sogleich die Siege ab. "Wir wussten, dass er schnell ist." Zusammen mit seinen Enkeln bereitet ihm das Dackelrennen großen Spaß: "Meine Enkel haben unseren Joschi gestern extra noch trainiert. Das hat sich gelohnt." Und mit was lockt man den schnellsten Dackel des Frankenwaldes am besten an? "Mit dem besten Stück Rindfleisch", weiß Lothar Silzer.

Erfreulicherweise kommen jährlich auch viele neue Dackel hinzu. So ist zum Beispiel auch Dackelhündin Ida von Schloss Rosenau aus Dörfles-Esbach in diesem Jahr zum ersten Mal am Start. Diese ist schon vor Beginn des Rennens ganz vernarrt in ihre Entenschwinge, die ihr Frauchen später zum Anlocken verwendet. "Wir haben viel Spaß und schauen einfach mal, wie es wird - die Entenschwinge tut das Übrige", so das Frauchen, die sich vor allem auch über die Geselligkeit beim Dackelrennen freut: "Man trifft die Leute aus dem Hundekurs, die Dackel sehen ihre Geschwister wieder und man kann sich über so manch sture Eigenheiten unserer Lieblinge schön austauschen." Am Ende war kein Spitzenplatz für Ida drin, aber vielleicht klappt es ja dann im nächsten Jahr wenn es wieder heißt: Auf die Würste, fertig, los!

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