Kronach

Bester Durchschnitt seit langem

Ein Viertel der Absolventen am Kaspar-Zeuß-Gymnasium hat eine Eins vor dem Komma. Jannik Treichel erzielt Traumnote 1,0.
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Die Schüler mit dem "echten" Einserabitur wurden von Landrat Klaus Löffler (Dritter von links) ausgezeichnet. Mit im Bild: Die Schulleiterin Renate Leive (Siebte von rechts) und Elternbeiratsvorsitzender Nikolaus Wiegand (Sechster von links) Foto: Veronika Schadeck
Die Schüler mit dem "echten" Einserabitur wurden von Landrat Klaus Löffler (Dritter von links) ausgezeichnet. Mit im Bild: Die Schulleiterin Renate Leive (Siebte von rechts) und Elternbeiratsvorsitzender Nikolaus Wiegand (Sechster von links) Foto: Veronika Schadeck

97 Schüler des Kaspar-Zeuß-Gymnasiums traten in diesem Jahr zur Abiturprüfung an. 94 davon haben das Abitur bestanden. 11 erzielten ein "echtes" Abitur, das ist ein Notendurchschnitt von 1,5 und darunter. Nicht weniger als 24 Schüler erreichten eine Eins vor dem Komma, das sind 24,74 Prozent der Prüflinge. Die Gesamtdurchschnittsnote des Abiturjahrgangs 2019 beträgt 2,27. Am Freitagabend wurden die Abiturienten offiziell im Kreiskulturraum verabschiedet.

"Der Gesamtnotendurchschnitt ist das beste Ergebnis, das seit langem erzielt wurde", so die Schulleiterin Renate Leive. Sie riet den jungen Menschen, die bevorstehenden Wochen bis zur ihrem Studium beziehungsweise Ausbildungsstart sinnvoll zu nutzen: "Finden Sie heraus, was Sie glücklich macht!" Sie forderte die jungen Menschen auf, das hohe Gut Freiheit zu verteidigen und sich gegen Hetze und Aggression zu wehren. Besonders hob sie den blinden Mitschüler Raffael Thoma hervor. Er habe gezeigt, was es bedeute Hindernisse zu überwinden. Weder er noch seine Familie haben jemals ein "geht nicht" akzeptiert. Sie lobte diesbezüglich auch das soziale Verhalten der Mitschüler.

Eigene Meinung bilden

Der Elternbeiratsvorsitzende Nikolaus Wiegand riet den Jugendlichen, die weite Welt zu besuchen, aber dennoch nie den Kontakt zur Heimat zu verlieren. Zudem ermunterte er die Abiturienten, sich ihre eigene Meinung zu bilden und dafür viele Quellen zu nutzen. Weiterhin sollten sie die Natur respektieren und sich an demokratischen Prozessen beteiligen.

Applaus bekamen auch Lena Schneider, Julian Weber und Sophia Weiß für ihre Schülerrede. In humorvoller Art erinnerten alle drei an ihre Schulzeit.

Landrat Klaus Löffler, der die besten Schüler auszeichnete, bezeichnete die Demokratie als ein großes Geschenk. Er appellierte an die jungen Menschen, sich immer wieder die Schönheiten der Heimat und die vorhandenen Perspektiven ins Bewusstsein zu rufen. Er fände es schön, wenn der eine oder andere Abiturient der Heimat treu bleibe beziehungsweise nach seiner Ausbildung wieder den Weg zurück finden würde.

Die zweite Vorsitzende des Förderkreises, Nadine Kaubisch zeichnete die Abiturienten aus, die sich während ihrer Schulzeit ehrenamtlich engagierten.

Für die Umrahmung sorgten das Schulorchester, der Oberstufenchor, die Schulband, Alexandra Kempf mit ihrer Klarinette und die Tanzgruppe.

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